Daniela Katzenberger gab ihr Krimi-Debüt.

Daniela Katzenberger: Gemischte Gefühle beim ARD-Krimi

11.04.2014 > 00:00

© ARD Degeto/SWR/Andrea Enderlein

Der erste Krimi mit Daniela Katzenberger in der Hauptrolle lief gestern Donnerstag auf ARD. Während er vorher schon viel Kritik einstecken musste, feierten die Fans den Film bei dessen Ausstrahlung.

"Das war eine unerwartet gute Leistung", fanden die Zuschauer und hatten viel Lob für die Katze übrig. Viele störten sich zwar am pfälzischen Dialekt, doch sie fanden es noch besser verständlich als das Genuschel von "Tatort"-Kommissar Til Schweiger.

Der Anfang lief zwar etwas holprig, aber die Leistungen von Daniela Katzenberger steigerten sich im Verlauf des Filmes und sie war eine der besseren Schauspielerinnen in "Frauchen und die Deiwelsmilch". Mit Haarband, High Heels und viel Rosarot stöckelte sie durch Wald und Kleinstadt. Immer an ihrer Seite: Ein Dackel, zu dem sie den Satz des Abends sagte: "Ich bin ja mehr der Katzen-Typ."

Während sich alle auf die Katze konzentrierten, ging fast unter, dass die anderen Schauspieler nicht gerade das Gelbe von Ei waren. Das Drehbuch war auch ziemlich verwirrend, die Schnitte schwankten zwischen Rosamunde-Pilcher-Schmachtstreifen und "Tatort" - für beides konnte Daniela Katzenberger ja nichts.

Die Quoten deckten sich mit den Erwartungen: Sie waren durchschnittlich. 3,64 Millionen Zuschauer schalteten ein, um sich die Abenteuer der "Miri Marxer" anzusehen, wie qutenmeter.de berichtet. Das liegt etwas unter dem Durschnitt des ARD, in der Zielgruppe der 14- bis 49Jährigen waren es 1,11 Millionen. Damit erreichte der Krimi einen Marktanteil von 9,5 Prozent, was für den Sender, dessen Zuschauer eigentlich etwas älter sind, ein gutes Ergebnis ist.

So wurde auch noch einmal bekräftigt, dass es eine Fortsetzung von "Frauchen und die Deiwelsmilch" geben wird.

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