Mehrzad Marashi: Hat er seine Verlobte betrogen?

Dank der Aschewolke von Island - Promis fliegen nicht

20.04.2010 > 00:00

© (c) RTL / Stefan Gregorowius

Der isländische Vulkan Eyjafjallajökull spuckt seit Tagen Asche und die für Flugzeugtriebwerke gefährliche Aschewolke will sich einfach nicht über Europa hinwegbewegen.

Diese hartnäckige Aschewolke macht vor allem unseren Stars zu schaffen: Ungezwungenes "Durch-die-Welt"-Jetten ist durch die Auswirkungen des Vulkans nicht mehr möglich. Die Promis müssen auf alternative Verkehrsmittel umsteigen und sind dabei ganz schön kreativ. Nur Schlagerstar Michael Wendler hatte so gar keine Lust auf Bus und Bahn und begab sich damit in Lebensgefahr.

"Die Faust des Schlagers" war nämlich zur 13. Chemmy-Verleihung eingeladen, wo sich die Stars und Sternchen des Sports zusammenfanden und wollte nicht der Sklave der isländischen Aschewolke sein. Wendler gab seinen Piloten deshalb den Auftrag, einfach unter der Aschewolke zu fliegen - bei ungefähr 500 Meter über dem Boden. Zum Glück hatte die gefährliche Aktion Erfolg und er kam heil in Chemnitz an.

Auch die 21. Romy-Verleihung in der Wiener Hofburg stand im Schatten der Aschewolke. Hier traute sich aber niemand, sich dem Willen es Vulkans zu widersetzen. Zahlreiche Promis sagten ab: Ornella Muti, Mirjam Weichselbraun, Hape Kerkeling und "Tote Hosen"-Sänger Campino. Nur der Schauspiel-Star aus "Der Vorleser", David Kross, fuhr zwölf Stunden mit dem Zug nach Wien, um seinen Preis entgegenzunehmen.

John Cleese ("Monty Python") schoss aber den Aschewolken-Vogel ab: Der britische Comedian und Schauspieler hatte einen Auftritt bei einer Talkshow in Oslo und musste dringend zurück nach London. Da sein Flug wegen der Aschewolke aus Island gestrichen wurde, nahm er sich kurzerhand ein Taxi. Für die 1.500-km-lange Strecken von Oslo nach Brüssel bezahlte er knapp 4.000 Euro. Danach ging's weiter mit dem Eurostar nach London.

Seit heute steht die neue Single von Neu- DSDS-Gewinner und somit Deutschlands neuem Superstar Mehrzad Marashi zum Download bereit. Ein Video wird es aber vorerst nicht geben, denn er kann nicht zum Dreh nach New York fliegen, um dort den Clip zu "Don't Believe" aufzunehmen. Der Luftraum über den USA ist zurzeit wegen der Aschewolke gesperrt.

Vulkanasche hat die Wirkung eines Schleifmittels, die Teilchen sind härter als Stahl und zerstören die Triebwerke und die Elektronik. Fliegen in einer Aschewolke ist deshalb lebensgefährlich.

Mal sehen, welche Promis noch wegen der Aschewolke auf der Strecke bleiben ...

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