Sie hätte sich ihre Chance niemals entgehen lassen.

Das hält Conchita Wurst von Andreas Kümmerts Rücktritt

10.03.2015 > 00:00

© WENN.com

Das letzte Jahr war DER Durchbruch für die Travestiekünstlerin Conchita Wurst. Durch ihren Sieg beim Eurovision Song Contest erfüllte sich ihr Traum von der großen Gesangskarriere und machte sie weltweit bekannt.

In diesem Jahr wird der ESC also in Conchitas Heimatland Österreich stattfinden und die Vorentscheide für den großen Contest sind im vollen Gange. Der deutsche Vorentscheid wird vor allem durch eines in Erinnerung bleiben: Der überraschende Rücktritt des Gewinners Andreas Kümmert! Nachdem der ehemalige "The Voice"-Sieger von Barbara Schöneberger das Ergebnis erfuhr, reagierte er nicht wie erwartet freudig überrascht, sondern beinahe schon abgestumpft. Er lehnte den Platz im Eurovision Song Contest ab und gab ihn an die Zweitplatzierte Ann Sophie weiter.

Conchita Wurst, die den Eklat hautnah miterlebte und Andreas Kümmert auch vor der Show noch backstage erlebte, versteht die Welt nicht mehr. Dem "stern" gegenüber gesteht sie jetzt, wie irritierend sein Rücktritt für sie gewesen sei. "Dass sowas passieren würde, ahnte ja niemand." Sie selbst wollte schon immer auf die Bühne und im Rampenlicht stehen. Daher kann sie es umso weniger nachvollziehen, warum ein so begabter Sänger wie Andreas diese Chance ausschlägt.

Aber der 24-jährigen Ann Sophie rechnet Conchita genauso hohe Chancen auf den Sieg ein. "Ann Sophie und »Black Smoke« fand ich sofort toll.", lobt sie Deutschlands ESC-Vertreterin. Zumindest hätte sie also wohl kein Problem damit, ihren Titel des letzten Jahres an Ann Sophie weiterzureichen.

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