Dave Stewart meckert über Botox, Möpse und Autotune

Dave Stewart meckert über Botox, Möpse und Autotune

22.11.2010 > 00:00

Dave Stewart hat im alkoholisierten Zustand zu einer Breitseite gegen die Plattenindustrie ausgeholt und Managern vorgeworfen, junge Talente zu verheizen, um Geld zu machen. Der ehemalige Eurythmics-Star hatte tief ins Glas geschaut, als er sich am Sonntag die American Music Awards im Fernsehen anschaute und immer wütender über "den Müll" wurde. In einer Reihe von Twitter-Nachrichten beschwerte sich Stewart über den Zustand der Musikindustrie. Stewart: "Wir hatten mal unglaublich gute Künstler, aber jetzt ist das alles f**ing abartig und die Plattenlabels sind Schuld daran. Rihanna könnte bestimmt interessant sein, aber wer zur Hölle schreibt diese bescheuerten Songs... Ich glaube, ich bin betrunken und sollte mir die AMAs nicht anschauen." Schon wenig später meldete sich Stewart wieder zu Wort: "Ich liebe junge Musiker, die etwas zu sagen haben. Was würde Lennon denken, wenn er noch leben würde? Er würde kotzen. F**ing Fernseh-Müll. Okay, ich werde versuchen meine eigene Musiksendung bei einem US-Sender zu machen. Grandiose Legenden und neue Künstler, jede Woche. Ich suche aus und bin Gastgeber. Man kann ja nicht nur meckern und dann nichts tun." Stewarts Schlussbemerkung: "Bringt wieder Sex And Drugs And Rock'n'Roll zurück. Das ist besser als Botox, Möpse und Autotune." © WENN

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