David Blaine: Magier nach Strom-Stunt im Krankenhaus

David Blaine: Magier nach Strom-Stunt im Krankenhaus

09.10.2012 > 00:00

David Blaine beendete seinen dreitägigen Strom-Stunt ohne erkenntliche Schäden - ins Krankenhaus wurde er dennoch gebracht. Der Performance-Künstler stand für seine Show "Electrified" drei Tage lang mehr als sechs Meter über dem Erdboden auf einer kleinen Plattform am Pier 54 in New York, während künstliche Blitze auf ihn einschlugen. Geschützt wurde er dabei nur durch einen Kettenanzug, einen sogenannten "Faraday'schen Anzug", der den Strom ableitete. Als Blaine schließlich am gestrigen Abend von der Plattform stieg, wurde er daraufhin auf einer Liege zur Vorsorgeuntersuchung in ein Krankenhaus geliefert, da er vor Müdigkeit zu schwach zum Gehen war. Ungefährlich war der Stunt des mittlerweile international bekannten Illusionisten indes nicht, denn neben der Müdigkeit, die den Stand auf der Plattform erschwerte, sorgte eine kleine Unachtsamkeit mit einem Schluck Wasser während der Show für einen unfreiwilligen Stromschlag: Als Blaine das Wasser ausspuckte, traf ihn ein Schlag "wie von einem Baseballschläger", so der Magier laut der Onlineseite "Buzzfeed". Blaine ist die Gefahr bei seinen Stunts bereits gewohnt, denn 2006 lies er sich freiwillig eine Woche lang in einer Kapsel unter Wasser setzen und riskierte dabei Leberversagen und die Auflösung seiner Haut, im Jahr 2000 stand er für mehr als 63 Stunden leicht bekleidet auf einem Eisblock und konnte daraufhin einen Monat lang nicht gehen, da seine Füße halb erfroren waren. © WENN

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