Der Teufel ist zurück

Die Rache trägt Prada: Der Teufel ist wieder da!

15.10.2013 > 00:00

© Verlag

"Der Teufel trägt Prada" war ein Überraschungserfolg. Die Geschichte der Journalistin Andy, die die Assistentin der Chefin einer Modezeitschrift ist, fand sofort viele Fans. Die böse Chefin Miranda macht das Leben von Andy zur Hölle, ruiniert sogar ihre Beziehung. Und Miranda gibt es wirklich: Sie ist angelehnt an die berüchtigte Vogue-Chefin Anna Wintour, für die die Autorin Lauren Weisberger tatsächlich gearbeitet hat.

Vor Kurzem hatte das Warten für die treuen Fans von Lauren Weisberger und "Der Teufel trägt Prada" ein Ende: Die Fortsetzung "Die Rache trägt Prada" kam endlich in die Buchläden. "Die Rache trägt Prada" schaffte es, in den USA und Deutschland weit nach oben in den Bestsellerlisten zu kommen.

Trotzdem scheint der neue Roman von Lauren Weisberger nicht an den Erfolg ihrer ersten Geschichte anknüpfen zu können. Gut, aber nicht spitze, so lautet bisher der Tenor der Kritiker zum neuen Buch.

In "Die Rache trägt Prada" ist aus der Hauptfigur Andy eine Frau geworden, die ein Brautmagazin leitet. Auch Andy selbst steht kurz vor der Hochzeit, wird aber bald wieder mit Miranda Priestly, ihrer alten Chefin konfrontiert. Diese taucht ziemlich spät auf, sodass der Titel fast nicht gerechtfertigt ist.

Der Reiz von "Der Teufel trägt Prada" macht aus, dass das Buch die Gemeinheiten von Miranda beschreibt und den Beruf der persönlichen Assistentin eines Biestes auf lustige Art und Weise erklärt.

Das fehlt im zweiten Teil, stattdessen geht es um das Leben von Andy. Das hat Lauren Weisberger aber schön geschrieben. Wer also nicht unbedingt Miranda-Fan ist, sondern sich gefragt hatte, wie es denn bei Andy außerhalb des Jobs so aussieht, wird an "Die Rache trägt Prada" seine Freude haben.

Hollywood hat angeblich schon angeklopft. "Die Rache trägt Prada" könnte wie schon sein Vorgänger von Lauren Weisberger bald verfilmt werden.

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