Dieter Bohlen ist auf den Casting Show-Overkill nicht gut zu sprechen

Dieter Bohlen meckert über Casting-Shows

20.07.2012 > 00:00

© getty images

Der Pop-Titan ist und bleibt halt der Chef im Ring...

Seit 2002 ist Dieter Bohlen (58) Chef-Juror bei "Deutschland sucht den Superstar". Seither sprießen die Casting-Shows in der deutschen TV-Landschaft wie Pilze aus dem Boden - und genau das passt Dieter Bohlen überhaupt nicht.

Im Interview mit dem Mediendienst "Kress" schimpfte Bohlen jetzt über den Overkill an Talent-Shows. "Wenn es 800 Casting-Shows gibt, hat jede einzelne nur noch 0,5 Prozent Marktanteil", erklärte der Jury-Chef. "Selbst die kleineren Sender haben ja inzwischen mit Casting angefangen: 'My Name Is' oder 'X Factor' oder sonstwas - das ist schlicht und einfach zu viel. Aber leider habe ich nicht die Macht über die Sender, denen zu sagen: Bitte hört mal alle mit euren Casting-Shows auf, damit ich bei 'Supertalent' endlich meine 10 Millionen Zuschauer habe! Den Gefallen tun die mir nicht."

Gleichzeitig räumte Dieter Bohlen aber auch ein, dass bei seinen eigenes Shows nicht immer alles nach Plan läuft. "In der letzten Staffel 'DSDS' ist nicht alles so glatt gelaufen, wie man sich das gewünscht hätte", gestand Bohlen. "Viele Sachen waren nicht 100 Prozent auf den Punkt. Ist ja manchmal ganz gut, wenn man was vor den kopf geballert kriegt. Vielleicht lief es in den Jahren davor einfach zu gut. Jetzt gibt es zum Glück viel Erneuerung, auch in der Produktion."

Auf die Zusammenarbeit mit Thomas Gottschalk (62) beim "Supertalent"freut sich Dieter Bohlen hingegen. "Ich glaube schon, dass Thomas ein anderes moralisches Empfinden hat als ich. Und sein kommoder, netter Umgangston ist vielen Älteren bestimmt lieber als dieses Raue, das von mir kommt. In der Musikindustrie herrscht eben ein anderer Umgangston. Da wird nicht nur mit Wattbäuschen gekämpft."

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