Dirk Bachs Grab hat endlich einen Grabstein bekommen.

Dirk Bach: Auf die Autoren der Hetz-Texte wurde ein Kopfgeld ausgesetzt

08.10.2012 > 00:00

© GettyImages

Kaum war Dirk Bach (†51) tot, stürzte sich die Internetseite "kreuz.net", die nach eigenen Angaben "katholische Nachrichten" macht, auf den verstorbenen Entertainer.

Sie bezeichneten Dirk Bach in ihren Texten als "homosexuellen Sittenverderber", "Homogestörter" und "Propagandist der Homo-Unzucht". Getitelt wird mehr als geschmacklos mit: "Jetzt brennt er in der Homohölle".

Der Berliner Verlag "Bruno Gmünder" will nun gegen "kreuz.net" vorgehen erstattet Anzeige und setzte ein Kopfgeld von 15.000 Euro aus: Für Hinweise die zum Erfassen des oder der Autoren führen.

"Wir wünschen Dirk Bach's Lebenspartner, seinen Freunden und seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft und Zuversicht und werden unser Möglichstes tun, damit das Andenken an Dirk Bach nicht weiter beschädigt wird. Wir haben lange bei kreuz.nets Homophobie zugesehen: Aber jetzt hat das Treiben dieser 'Katholiban' eine Dimension und so viel öffentliche Aufmerksamkeit erreicht, dass jedes stillschweigende Zusehen zu einer Art Mittäterschaft werden würde", so Tino Henn aus der Geschäftsleitung.

Bereits 2008 gab es ein Ermittlungsverfahren gegen "kreuz.net". Doch die Webseite wurde aus den USA betrieben und so musste die Anzeige wegen Volksverhetzung fallengelassen werden.

Um so etwas ein zweites Mal zu verhindern, wurde das Kopfgeld ausgesetzt.

Teile der Internetseite sind bereits indiziert und der Verfassungsschutz hat schon länger ein Auge auf "kreuz.net".

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