Er ist überzeugt von seiner Unschuld

DJ Sash unschuldig im Vergewaltigungsprozess

31.10.2014 > 00:00

© Facebook / DJ Sash

Es war nicht ganz klar, warum DJ Sash, bürgerlich Sascha Lappessen sich so vor den Kameras versteckte.

Er stritt die schweren Vorwürfe rigoros ab. Auch sein Anwalt schien sich keine großen Gedanken zu machen, dass dieser Prozess für Sash gut ausgehen würde. "Wir gehen davon aus, dass es einen Freispruch geben wird, weil die Vorwürfe unzutreffend sind", sagte er schon vor einer Woche. Warum also dieses Versteckspiel?

Und tatsächlich sollte er recht behalten. Die Vorwürfe, der DJ, der als Sash den 90er-Hit "Encore uns fois" landete, habe eine junge Frau im Sommer 2013 vergewaltigt, waren anscheinend nicht haltbar.

Die Verhandlung fand in Tampere in Finnland statt, da das vermeintliche Verbrechen auch dort stattgefunden haben soll.

Der Anwalt ist trotz Freispruch sauer: "Wir waren überrascht, dass es überhaupt zur Anklage gekommen ist. In Deutschland wäre das nicht passiert."

Er weiß sicher auch, dass immer etwas hängen bleibt. Im Falle des 90er Jahre Talkmasters Andreas Türk kostete ein später erwiesenermaßen fälschliche Beschuldigung den Talker die Karriere.

Sicher wollte Sash nicht unbedingt Bilder von sich bei einer Vergewaltigungs-Verhandlung sehen. Egal ob schuldig oder nicht.

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