RTL verlängert Dschungelcamp!

Dschungelcamp 2014: Die großen Sieger, die miesen Verlierer!

02.02.2014 > 00:00

© RTL / Stefan Gregorowius

Bye bye, Dschungelcamp!

Zwei Wochen lang durften wir den Alltag der bunt gemischten Dschungelcamp-WG begleiten, zwei Wochen lang dominierte "Ich bin ein Star holt mich hier raus!" Fernsehen und Boulevard-Berichterstattung, zwei Wochen lang konnten die prominenten Camp-Insassen ihr wahres Gesicht zeigen. Hier verraten wir euch, wer die großen Gewinner des Dschungel-Spektakels sind und wer seine Chancen auf eine Rest-Karriere verspielt hat!

Die Gewinner:

Allen voran natürlich Melanie Müller (25): Die ehemalige "Bachelor"-Kandidatin war zum Zeitpunkt ihres Einzugs für einen Nackt-Auftritt in der RTL-Kuppelshow und wenig erfolreiche Schmuddel-Filmchen bekannt, eine Teilnahme am Finale schien undenkbar. Doch es kam anders: Durch ihre resolute Art und ihr souveränes Auftreten bei Ekelprüfungen aller Art, wählten die Zuschauer Melanie am Ende zur Dschungelkönigin. Durch geschickt eingestreute Nackt-Einlagen, ein paar vergossene Tränchen und den Einsatz von Liebeskugeln punktete Melanie offenbar beim Publikum. Der Lohn: Eine "Krone aus Gestrüpp" (Sonja Zietlow) und vermutlich endlich Angebote fernab der Porno-Branche. Glückwunsch!

Larissa Marolt (21) zuerst gehasst, später gefeiert. Die Camp-Nervensäge mauserte sich vom kollektiven Hassobjekt zum absoluten Publikumsliebling. Nachdem Model Larissa von den Zuschauern in jede Dschungelprüfung gewählt und anschließend in schöner Regelmäßigkeit von ihren Mitbewohnern belehrt und getadelt worden war, wendete sich irgendwann das Blatt: Larissa wurde zum geliebten Underdog, erhielt zunehmend Unterstützung. Mit schrägen Anekdoten und holprig formulierten Weisheiten unterhielt Larissa die Zuschauer, erkämpfte sich am Ende den zweiten Platz. Was jetzt kommt? Möglicherweise die ersehnte Rolle als "Domm Raider".

Jochen Bendel (47), der dritte im Bunde der Finalisten. Der passionierte Hobbykoch bemühte sich, seinen Mitkandidaten jeden Abend auch aus den spärlichsten Zutaten ein halbwegs genießbares Menü zu zaubern. Wenn er nicht gerade den Kochlöffel schwang, betätigte er sich als Camp-Psychologe, leistete Zuspruch, tröstete oder hörte einfach zu. Während so mancher Dschungelbewohner im Camp den Kopf verlor, blieb Jochen meist ruhig, mahnte zur Gelassenheit. Die Zuschauer dankten es ihm, wählten den ehemaligen "Ruck Zuck"-Moderator am Ende auf den dritten Platz.

Julian F.M. Stoeckel (26): Zwar verließ der junge Berliner Designer das Camp nach dem freiwilligen Abgang von Michael Wendler und der Abwahl von Corinna Drews als dritter Kandidat zumindest ist er jetzt aber in ganz Deutschland bekannt. Immerhin.

Die Verlierer:

Winfried Glatzeder (68): Aufbrausend, irre, unsympathisch - "Glatzenpeter" hat sich mit seinem unangenehmen Auftritt im Dschungelcamp vollends disqualifiziert. Mit seiner belehrenden Art gegenüber Larissa und anderen Kandidaten verspielte sich der Ost-Mime schnell die Sympathien der Zuschauer. Glatzeder war stets bemüht, sich als intellektuell überlegen darzustellen, palaverte in Einzelinterviews selbstgerecht über die Verfehlungen seiner Mitbewohner. Anstatt souverän und seinem Alter angemessen auf das Verhalten von Larissa zu reagieren, erwies Glatzeder sich als cholerisches und selbstherrliches Großmaul, wurde am Ende sogar handgreiflich ("Das waren die Bohnen!"). Besonders verstörend: Nach zwei Jahren als Tatort-Kommissar hält Glatzeder sich offenbar tatsächlich für einen Kriminalisten. Traurig. Tschüss, auf Nimmerwiedersehen!

Mola Adebisi (40): Zu Beginn noch von vielen als Favorit gehandelt, entpuppte sich der ehemalige VIVA-Moderator als beleidigte Memme und hinterlistige Dschungel-Schlange. Von seiner Gage möchte Adebisi sich zwei Eigentumswohnungen anschaffen. Viel Erfolg!

Michael Wendler (41): Zum Dinslakener Schlagerbarden und seinem peinlichen Dschungel-Auftritt wurde bereits alles gesagt. Wenn Wendler mit der Teilnahme am Dschungelcamp sein desaströses Image aufpolieren wollte, ist der Schuss komplett nach hinten losgegangen.

Gabby Rinne (24): Als doppelzüngige Läster-Tante und verlogenes Dschungel-Biest verscherzte die ehemalige "Queensberry"-Sängerin es sich schnell mit den Dschungel-Fans. Bei der Gruppen-Dschungelprüfung "Der Preis ist Reis" entpuppte sie sich zudem als das größte Weichei im Camp. Zukunftsperspektive: Möglicherweise kann Gabby in den kommenden Jahren als Kandidatin beim "Bachelor" einen zweiten Karriere-Versuch starten.

Tanja Schumann (51): "Wenn man durch ist, ist man durch", stellte die ehemalige Komikerin konsterniert fest. Leider war Tanja schon am ersten Tag im Camp mit den Nerven am Ende, bettelte die Zuschauer in der zweiten Woche um Erlösung an. Leider vergebens. Schnarch-Tanja verließ das Camp als Viertletzte, musste sich vom heiß ersehnten Hotel-Aufenthalt mit ihrem Mann verabschieden. Kleiner Tipp: In Zukunft vielleicht auf die "Kentucky schreit Ficken"-Nummer verzichten. Darüber hat man zuletzt 1998 gelacht.

Vollkommen egal:

Corinna Drews (51), Marco Angelini (29).

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