Vanessa hat die Mitleids-Nummer etwas übertrieben.

DSDS 2014: Vanessa bekommt Spott statt Mitleid

08.01.2014 > 00:00

© RTL / Markus Nass

Mitleidsgeschichten bei DSDS sind nicht neu. Viele Kandidaten meinen, erzählen zu müssen, wie übel ihnen das Leben schon mitgespielt hat. Eine schwere Kindheit oder der Tod eines nahen Verwandten sind die zwei beliebtesten Themen.

Bei DSDS 2014 hat es aber mindestens eine Kandidatin damit ziemlich übertrieben. Vanessa weinte große Krokodilstränen. Der Grund dafür war ein wenig banal: "Ich hatte eine schwere Kindheit. Mein Papa arbeitet in China!"

Dann folgte die herzerweichende Geschichte. Ihr Vater hat einen Job in China und lebt darum nicht in Deutschland. Wenn er Urlaub hatte, kam er nach Deutschland, um Zeit mit seiner Familie zu verbringen. "Wir haben alles von ihm bekommen, wenn er da war. Aber eigentlich hat meine Mama uns alleine großgezogen!", so Vanessa. Das war für sie der Startschuss, nun brach Vanessa in Tränen aus.

Dafür gab es von den Zuschauern aber nicht das erhoffte Mitleid, sondern nur Spott. "Meine Fresse, er ist in China arbeiten und nicht in Afghanistan im Krieg!", lautete nur einer der zahlreichen Kommentare. Man fragte sich fast schon, ob Vanessa nicht eher eine Schauspielerin als eine Sängerin sei.

Große Überraschung: Sie kam eine Runde weiter, denn ihre Stimme ist tatsächlich fantastisch. Da hätte sie Mitleidstour getrost weglassen können.

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