Kaum Kandidaten beim Casting

DSDS - Kölner Casting floppt total

27.08.2014 > 00:00

© RTL

Wir erinnern uns noch an die Bilder von tausenden Kandidaten, die in die Kameras jubeln. Jeder will bei DSDS vorsingen und sein Glück versuchen. Das war vor über 10 Jahren.

Mittlerweile hat fast jeder mitbekommen, dass die Gewinner der Staffeln schnell spurlos verschwinden, dass der "Superstar"-Traum nur eine Illusion ist. Vor allem die wirklich ernsthaften Musiker bleiben zunehmend fern, um nicht den "Ex-DSDS-Sternchen"-Stempel aufgedrückt zu bekommen.

Dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass sich nach 11 Staffeln "Deutschland sucht den Superstar" kaum noch Leute zu den Castings einfinden.

Bei dem Kölner Casting vom 26.8. sah es trostlos aus. Knapp 50 Kandidaten standen verloren vor dem DSDS-Truck, der Material für die Show sammeln soll.

Wie sollen da noch gute Kandidaten gefunden werden, die auch wirklich etwas drauf haben?

Kein Wunder, dass mittlerweile Kandidatinnen wie Barbara aus Leverkusen auftauchen und der Bild erzählen: "Mein Vorbild ist der Menderes. Man muss bei DSDS nicht unbedingt singen können, um erfolgreich zu werden."

Musik, Gesang, Talent? Hier geht es eigentlich doch eher darum, mal ins Fernsehen zu kommen. Ernsthaft ambitionierte Sänger werden rar. "Ich will einfach mal gucken, wie andere meinen Gesang einschätzen", sagt Katharina aus Nörvenich.

Bei so wenig Auswahl an Talenten wird wohl Heino als neuer Juror die Quoten der Show im grünen Bereich halten müssen.

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