"Sarah war ein bisschen verrückt"

Ein guter Freund packt aus: "Sarah war ein bisschen verrückt"

13.08.2016 > 18:14

© Privat

Die schreckliche Geschichte von Sarah H. und ihrem wahrscheinlichen Tod erschüttert momentan ganz Deutschland. Ihr guter Freund Maik S. packt nun aus und erzählt, wie die 32-Jährige wirklich war.

„Wir fuhren im Februar dieses Jahres gemeinsam nach Fischbach in ihre alte Wohnung. Sie kam mit ihrer Betreuerin nicht zurecht und wollte fest zu Axel ziehen“, erinnert er sich zurück. „In Fischbach räumten wir ihre Barbiewelt zusammen und brachten sie nach Alt Rehse. Sarah hatte halt ihr eigenes Wesen, war ein bisschen verrückt.“

 

Auch wenn Maik und Sarah gut befreundet waren, hielt er nicht viel von ihrer Beziehung zu Axel.  „Die beiden führten ein Eigenleben. Drogen spielten dabei auch eine große Rolle. Axel hat Sarah ausgenutzt und über sie bestimmt.“

Wie es scheint, war die junge Frau froh darüber, endlich einen Freund zu haben und konnte sich trotz vieler Probleme nicht von Axel trennen. „Sarah ist ins Frauenhaus geflohen, weil er sie in einen Schrank gesperrt hatte“, so Maik. „Damals bot ich ihr an, zu mir nach Niedersachsen zu ziehen, aber sie wollte nicht. Sie haben sich getrennt, aber er hat sie dann wieder in seine Fänge getrieben.“

Sorgte diese Abhängigkeit letztendlich vielleicht für den grausamen Tod von Sarah H.?

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