"Eine geheime Liebe" von Paola Calvetti

"Eine geheime Liebe" von Paola Calvetti: sinnlich und poetisch

09.08.2010 > 00:00

© Goldmann Verlag

Lucrezia findet nach dem Tod ihres Vaters Andrea, einem berühmten Cellisten, eine Blechschachtel mit alten Briefen. Die Briefe verbergen ein Geheimnis, von dem sie bisher nichts ahnte: ihr Vater hatte eine heimliche Geliebte Constanza.

Sofort verspürt Lucrezia den Wunsch, diese Frau kennenzulernen, und es folgt ein Besuch in Constanzas Landhaus. Hier in der Provence lebt sie mit ihrem dritten Ehemann. Die beiden Frauen verbringen die Tage damit, dass Constanza Lucrezia die Briefe ihres Vaters vorliest und es wächst eine Bindung, die nur die Liebe schaffen kann.

Denn jede hat Andrea auf ihre Art geliebt und beide Frauen lernen ganz neue Seiten an ihm kennen. Im Gepäck hat Lucrezia ihre eigene Geschichte, um eine geheime Liebe, aber auch einen Brief für Constanza, auf den sie schon lange gewartet hat.

Kritik: Wer poetische Zeilen mag, wird dieses Buch lieben. Die Sprache ist sehr gefühlvoll, voller Poesie, Wärme und Liebe: "Du fehlst mir. Entsetzlich. Manchmal ist die Sehnsucht wie ein Unkraut, das ausgerechnet dort wuchert, wo angeblich das Herz liegt. Das schließlich darunter erstickt." (Zitat aus Paola Calvetti "Eine geheime Liebe")

Sind dieseZeilen nicht wunderbar? So sehnsuchtsvoll, herzzerreißend, zum Träumen schön? Und esi kommt noch dazu, dass die Geschichte in Briefform verfasst ist. Bücher dieser Art mag ich eh sehr gerne, besonders, wenn sie so gelungen sind wie hier!

Fazit: Paola Calvetti schreibt sinnlich und poetisch zugleich. Sich diesem Sog aus sehnsuchtsvollen Zeilen zu entziehen, ist einfach unmöglich. Wer es romantisch mag, mit einem Hauch von Poesie wird an "Eine geheime Liebe" sehr viel (Lese)Freude haben.

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