Er kommt wohl einfach so davon...

Eine himmlische Familie: Geschmacklose Ansage von Stephen Collins Anwalt

08.10.2014 > 00:00

© getty

Die Vorstellung ist ekelhaft, dass Stephen Collins über Jahre hinweg in "Eine himmlische Familie" den Vorzeige-Vater gemimt hat, und im Privatleben 11-jährige Mädchen begrapscht hat.

Das gab er selbst bei einer Paartherapie-Sitzung zu. Seine Ex-Frau Faye Grant nahm dieses Geständnis auf und ging damit jetzt an die Öffentlichkeit, nachdem die Polizei die Ermittlungen schon 2012 wie TMZ berichtet scheinbar nicht all zu ernst genommen hat.

Nun äußert sich erstmals der Anwalt von Stephen Collins zu der Sache:

"Über die Zeit meiner Dienste für Stephen während der Scheidung hat Faye wiederholt damit gedroht, das Band den Medien zuzuspielen, wenn er ihr nicht Millionen zahlen würde."

Anwalt Mark Vincent Kaplan weiter: "Es scheint, sie habe endlich ein Publikum für das Tape gefunden. Im Lichte der Scheidung, wo sie Millionen von Dollars mehr fordert, als ihr eigentlich zustehen, überrascht das nicht."

Sicherlich ist es moralisch äußerst fragwürdig, in die eigene Tasche zu wirtschaften, obwohl Faye Grant mit ihren Beweismitteln gleich für Gerechtigkeit hätte sorgen sollen. Andererseits ist es schlichtweg geschmacklos, denjenigen, der Kinder sexuell missbrauchte als Opfer darzustellen und sich hinter Erpressungsvorwürfen gegenüber der Ex-Frau zu verstecken.

Zum eigentlichen Thema ist der Anwalt dann doch ziemlich kleinlaut: "Obwohl wir uns gerne zu den Aufnahmen selbst äußern würden, verlangen die Umstände, dass wir das vorerst unterlassen."

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