Gehasst und geliebt: Conchita Wurst tritt morgen Abend beim ESC für Österreich an.

ESC 2014: Riesen-Hype um Conchita Wurst

09.05.2014 > 00:00

© Getty Images

Conchita Wurst beweist derzeit sehr eindrucksvoll, dass man manchmal gehasst werden muss, bevor man geliebt wird. Kaum ein anderer ESC-Kandidat sorgte bisher im Vorfeld des Wettbewerbs für einen derartigen Hype in ganz Europa.

Nachdem der Travestie-Künstler mit Bart von Schwulenhassern und Politikern gleichermaßen beleidigt und beschimpft wurde, hat die Kandidatin aus Österreich nun eine riesige Fan-Gemeinde aufgebaut und sich zur Favoritin gemausert.

Beim Halbfinale am Donnerstag war Conchita Wurst der Act, der am meisten bejubelt wurde. Als verkündet wurde, dass sie ins Finale am Samstag einzieht, ertönten laute "Conchita" und "Austria" Rufe.

Nicht nur in Österreich und Deutschland ist man fasziniert von dem Phänomen, auch in Italien, Großbritannien und den Niederlanden ist sie in den Schlagzeilen.

Sender und Zeitungen in ganz Europa reißen sich um die bärtige Sängerin, bezeichnen die Dragqueen als "Kaiserin" und glauben: Sie könnte den ESC-Sieg nach langer Zeit wieder nach Österreich holen. Das erste und letzte Mal hat das Land das 1966 mit Udo Jürgens geschafft.

Ob sich diese Prognose bewahrheitet und wie sich der deutsche Act Elaiza macht, zeigt ARD am Samstag ab 21 Uhr beim "Eurovision Song Contest 2014".

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