Famke Janssen: Kein Fan ihrer Filme

Famke Janssen: Kein Fan ihrer Filme

05.12.2012 > 00:00

Famke Janssen würde wohl nicht freiwillig für ihre eigenen Filme ins Kino gehen - die Aktrice sieht lieber Filme aus den 30ern als Action- und Fantasystreifen. Der Star aus "X-Men" und "Taken" wählt seine Filmrollen, wie sie kommen, wie Janssen jetzt in einem Interview mit der "New York Post" verrät, enthüllt dabei jedoch, dass sie eigentlich lieber in ganz anderen Filmen mitspielen würde: "Diese Genres interessieren mich überhaupt nicht. Ich bin verrückt nach europäischen Filmen und die aus den 30er und 70er Jahren", gesteht die 48-Jährige. "Aber meine Karriere basiert auf meinem Aussehen, das ist für jeden Schauspieler so. Ich bin überhaupt nicht so wie meine Charaktere, aber ich sehe so aus, als wäre ich es", lacht Janssen. Ihre Rollen nimmt sie mittlerweile auch deshalb an, damit sie sich ihre eigentliche Leidenschaft leisten kann: "Es gibt einen einfachen und nicht sehr glamourösen Grund: Geld. Ich möchte weiterhin schreiben und Regie führen, daher brauche ich nebenbei ein festes Einkommen", gibt Janssen zu, die 2011 ihren ersten eigenen Film, "Ein fast perfektes Verbrechen" veröffentlichte. "Das Schwierige daran, Künstler zu sein, ist, dass man sein eigenes Schicksal kreiert", überlegt die Holländerin. "Es gibt keinen bestimmten Weg, etwas zu machen. Und es gibt viele Leute, die am Wegesrand sitzen und einen beurteilen und sagen, was man hätte besser machen können." Janssen wird 2013 in einer Horror-Serie von "Hostel"-Regisseur Eli Roth zu sehen sein. © WENN

Lieblinge der Redaktion