Zu cool? Zu trocken?

Fifty Shades of Grey: Die ersten Kritiker finden ihn "blutleer","nicht schmutzig" und ohne "Fleisch"

11.02.2015 > 00:00

© Entertainment Weekly

Aufgeregt wurde "Fifty Shades of Grey" als schlüpfrige Bestseller mit aufregenden und aufregend unbekannten Sex-Praktiken gefeiert. Irgendwie war es klar, dass der Hype des Buchs so nicht einfach auf einen Film übertragbar ist.

Vor allem beim eher prüden Hollywood sorgten sich Fans, dass der Film zu zahm geraten könnte, und befürchten damit genau das, was nun die ersten Kritiker über den Film sagen.

Die Sexszenen seien "zahlreich, lang und offen, aber sie sind nicht schmutzig." Der Kritiker des Guardian fährt fort: "Die Stricke, Handschellen und Halsbänder sind fürs echte Leben vielleicht extrem, aber für einen Film nichts allzu Bizarres."

Trotz des vielen Lob muss auch in der Entertainment Weekly kritisiert werden. "Wo bleibt das Fleisch?", fragen sie.

Auch "The Playlist" hätte sich etwas mehr "Fleisch" gewünscht und bezeichnet die Sexszenen als "blutleer".

Trotz der zu erwartenden Abstriche im Bereich der Erotik kommt der Film recht gut bei den Kritikern weg. Es wird sogar gelobt, dass das Drehbuch besser als die Romanvorlage geschrieben sei.

Doch am Ende war den Fans ohnehin schon immer egal, was Kritiker schreiben. Ab dem 14. Februar können sie sich ohnehin selbst ein Bild machen.

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