"Findet Dori" soll aufklären

Findet Dori: Pixar wird politisch!

13.08.2013 > 00:00

© Findet Nemo / Screenshot

2003 schlug der Animationsfilm "Findet Nemo" ein, wie eine Bombe. An diesen Erfolg wollte Pixar Ende 2015 mit der Fortsetzung "Findet Dori" anknüpfen.

Aus der "NY Times" konnte man nun entnehmen, dass die Fortsetzung des niedlichen Trickfilms mit sehr ernstem Hintergrund daher kommt. Pixar-Regisseur Andre Stanton möchte mit seinem Film auf die in scharfe Kritik geratenen Umstände in Meereszoos wie "Seaworld" aufmerksam machen.

Inspiriert wurde Andre Stanton durch die Naturdokumentation "Blackfish". Der Film behandelt speziell das Thema Orcas und vor allem deren Haltung in Meereszoos. Es wird durchleuchtet, inwiefern die Haltung der Ozean-Riesen in Zoos reine Tierquälerei und Profitsucht ist.

"Findet Dori" wird in einem dieser Meereszoos spielen, das Leben der Tiere dort jedoch nicht verherrlichen, sondern kritisch beleuchten. Zusätzlich möchte der Regisseur Ideen zur verbesserten Haltung von Meeresbewohnern in den Film einfließen lassen.

Wenn die Fortsetzung von "Findet Nemo" an den Erfolg seines Vorgängers anknüpfen kann, würde Andre Stanton ein sehr breites Publikum auf die bestehenden Problematiken aufmerksam machen können.

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