Florian David Fitz: "Altwerden ist nichts für Zimperliche"

Florian David Fitz: "Altwerden ist nichts für Zimperliche"

17.10.2012 > 00:00

Florian David Fitz hat zwar keine Angst davor, alt zu werden - dennoch bemerkt er gewisse Kauzigkeiten an sich. Der Schauspieler, der in der gleichnamigen Verfilmung von Daniel Kehlmanns Roman "Die Vermessung der Welt" das Mathematikgenie Carl Friedrich Gauß spielt, musste für den Part auch in der Maske altern, um den Wissenschaftler auch im hohen Alter darzustellen. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur WENN verriet Fitz im Rahmen der Premiere des Films nun: "Ich glaube tatsächlich, dass Altwerden vermutlich nichts für Zimperliche ist. Aber das zu spielen, hat mir grandiosen Spaß gemacht." Von Schönheitscremes und anderen Mitteln, um den äußerlichen Verfall aufzuhalten, hält der 37-Jährige indes nicht besonders viel und versichert: "Ich glaube daran, dass es besser ist, die Haut in Ruhe zu lassen. Aber natürlich trinke ich viel Wasser." In dem Film, bei dem Detlev Buck Regie führte, spielt Fitz den Mathematiker Gauß, der die Welt lieber von zu Hause aus in Berechnungen zusammenfasst, als sie zu erkunden. Dennoch steckten in dem Schauspieler privat auch Teile des Forschers Alexander von Humboldt, der auszog, um die Welt zu entdecken, verrät er. "Ich glaube, ich habe Anteile von beiden. Ich gehe ja auch raus. Aber ich bemerke auch schon so gewisse Kauzigkeiten an mir. Man denkt ja immer nur, das sind die anderen, aber irgendwann merkt man dann, dass man es selber auch ist", räumt Fitz ein. © WENN

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