Sie ist immer noch sauer, dass ihr Vater sie im Stich ließ

Frances Bean Cobain: Sie rechnet ab mit Nirvana und Vater Kurt

09.04.2015 > 00:00

© Twitter / Frances Bean Cobain

Schon als Kind war sie immer die Tochter von Kurt Cobain, der Grunge-Legende, dem Helden einer Generation. Obendrein war ihre Mutter Courtney Love ein wandelnder Drogen-Skandal.

Das Leben von Frances Bean Cobain dürfte selten wirklich einfach gewesen sein. Wen wundert es, dass sie ihren Vater nicht, wie seine Fans idealisiert und auch nicht unbedingt Fan seiner Musik ist.

"Ich mag Nirvana nicht so wirklich gerne. Grunge interessiert mich nicht so", gesteht sie im Gespräch mit Rolling Stone.

Doch das ist nur das eine. Sie zieht mit ihrem Vater hart ins Gericht und sagte, dass wenn man seinen ganzen musikalischen Einfluss auf die Welt außer Acht lasse, er "nur ein weiterer Kerl, der seine Familie auf die schrecklichste Art und Weise im Stich gelassen hat", sei.

Das klingt nicht so, als würde sie jemals Frieden mit ihrem Vater finden, den sie nie wirklich kennenlernte. Der Mythos um ihren Vater ist ihr egal. "Wenn er gelebt hätte, hätte ich einfach nur einen Vater gehabt und das wäre eine unglaubliche Erfahrung gewesen," sagt sie.

Immerhin scheint der jahrelange Streit mit ihrer Mutter Courtney Love beigelegt. Zur Premiere der Kurt-Cobain-Doku "Montage of a Heck" erschienen sie zusammen und haben offenbar Frieden geschlossen.

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