Schwulenmutti Ramona und Großfamilienoberhaupt Anett

Frauentausch: Schwulenmutti macht Großfamilie unsicher

05.02.2015 > 00:00

© RTL 2

Bei der heutigen "Frauentausch"-Folge tauschen zwei ganz unterschiedliche Frauen für kurze Zeit ihre Leben, die aber eines gemeinsam haben: sie sind völlig abgedreht!

Die 44-jährige Anett ist Mutter von acht Kindern und Großmutter eines Enkelkindes. Eine richtige Großfamilie also! Und die Namen der Kinder lesen sich wie ein exotischer Reisekatalog. Vor allem bei der Namensfindung von Beverly-Jane (11), Rhett-Taylor (9), Danny-Jo (7) entfaltete Anett offenbar mal ihre ganze Kreativität.

Die 51-jährige Ramona betreibt normalerweise ihre eigene Schwulenbar "Ramonas Wunderbar" und hat dort mit so manchem Paradiesvogel zu tun hat. Genauso sieht auch sie aus: Ihre blonde Wuschelfrisur erinnert an die eines tropischen Kakadus. Das stellt auch Anetts 7-jähriger Danny-Jo nach dem ersten Kennenlernen sofort fest: "Die sieht eigentlich ganz schön aus. Naja, die Haare sind ein bisschen komisch."

Das Experiment geht schon gut los.

Als Anett von Ramonas Schwulenbar erfährt, verkündet sie: "Ich schaff' das nicht, krieg' ich nicht gebacken!"

Doch anders als erwartet, gefällt es ihr dann überraschend gut in "Ramonas Wunderbar" und wagt sogar ein Tänzchen an der Stripstange. "Ich hab gedacht ich komme in eine andere Welt, weil ich verbinde Schwule damit, dass sie gleich übereinander herfallen.", gibt Anett verlegen zu und scheint jetzt positiv überrascht zu sein.

Als es dann aber für sie nach Hause zu Ramonas Mann geht und für ihn kochen soll, schlägt die Stimmung schlagartig um. Umgehend werden die Koffer gepackt und das Weite gesucht. Warum, versteht niemand so ganz genau. Auch Ramonas Mann ist etwas überrumpelt und erklärt: "Für mich sind ihre Argumente nicht nachvollziehbar." Letztlich schafft er es dann doch, sie zum Bleiben zu überreden.

Und wie stellt sich Schwulenmutti Ramona so an? Die scheint die Küche der Großfamilie mit ihrer Bartheke zu verwechseln und versucht sämtlichen Familienmitgliedern die Sorgen aus der Nase zu ziehen, womit sie eher wenig Erfolg hat.

So richtig reinzupassen scheinen die beiden Frauen wohl doch nur in ihre jeweils eigenen Leben. Fairerweise muss man aber sagen: Die sind auch so speziell, dass sie einfach nicht austauschbar sind! Damit war das Experiment auch zum Scheitern verurteilt und so trennte sich die Großfamilie von ihrer flippigen, aber doch sympathischen Tauschmutter Ramona. In einer finalen Aussprache kam es dann noch zum Eklat als Anett mit ihrer eigenen etwas "eingeschränkten" Weltanschauung konfrontiert wurde.

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