Comet wurde gespielt von Buddy.

Full House: So spannend war das Leben von COMET

10.09.2014 > 00:00

© Warner

Er war der heimliche Star von "Full House": Comet! Der Golden Retriever der Familie war in sechs Staffeln der 90-er Serie zu sehen.

Seine Geschichte wäre ein gefundenes Fressen für alle Castingshow-Produzenten: Sein echter Name lautet Buddy und er war ein Streuner. Glücklicherweise war Buddy an einem Tag seines Lebens zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Schauspieler Kevin DiCicco stolperte im Urlaub über ihn: "Wir fanden ihn auf einem großen Kiefernzapfen kauend und voller Harz. Ich nahm ihn mit zu unserer Hütte, um ihm Wasser und etwas zu Fressen zu geben", erklärte er in einem Interview.

Doch Buddy eroberte schnell sein Herz und so blieb der Hund bei ihm. Kevin DiCicco brachte ihm viele Tricks bei. Der Golden Retriever hatte eine besondere Vorliebe für Sport und so lernte er, Basektball, Baseball, Hockey und Fußball zu spielen.

Berühmt wurde Buddy, als sein Besitzer ihn zur Show von David Letterman brachte, wo er mit seinem Kopf einen Basektball im Korb versenkte einen Trick, für den er gerade mal ein halbes Jahr trainieren musste.

1989 begann seine Karriere als Schauspieler. Buddy wurde zu Comet, wo er neben John Stamos und Co vor der Kamera stand. Sechs Jahre lang spielte er den Familienhund.

Doch das war erst der Anfang: Kevin DiCicco machte seinen Hund zum Star eines eigenen Kinofilms. Mit "Air Bud Champion auf vier Pfoten" wurde Buddy zu einem Kinder-Helden: "Es dauerte sechs Jahre, bis wir das Drehbuch entwickelt hatten und eine Finanzierung gefunden hatten, wir arbeiteten mit einer unabhängigen Produktionsfirma." "Air Bud" wurde zu einem vollen Erfolg und zog eine Reihe von Fortsetzungen nach sich.

In diesen spielte allerdings nicht mehr der Original-Buddy mit. Denn für ihn war nach dem großen Ruhm er wurde sogar für den "Kid's Choice Award" nominiert - Schluss. Wie bei vielen Rassehunden wurde Krebs diagnostiziert, 1997 wurde sein rechtes, hinteres Bein in der Folge amputiert. Im Februar 1998 erlag Buddy seinem Krebs-Leiden.

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