Game of Thrones: Autor rechtfertigt Vergewaltigungs-Szenen

Game of Thrones: Autor rechtfertigt Vergewaltigungs-Szenen

05.05.2014 > 00:00

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"Game of Thrones" ist derzeit in aller Munde. Es gibt kaum einen Serien-Fan, der sich von dem Hype um die erfolgreiche Mystery-Saga nicht anstecken lässt. Schon wenige Minuten reichen aus, um zwei wesentliche Elemente bei "Game of Thrones" auszumachen: Sex und Gewalt.

In jeder dritten Szene haben die Darsteller Sex, manchmal beiläufig im Hintergrund, manchmal äußerst gewaltsam und gegen den Willen der Serienfigur. Sexuelle Tabus wie Vergewaltigung und Inzucht stehen auf der Tagesordnung und abgehackte Köpfe oder Foltermethoden gehören zu "Game of Thrones" wie Dieter Bohlen zu DSDS. Doch die brutalen Szenen sorgen in den USA für immer heftigere Kritik.

Nun nimmt sogar der Erfolgsautor George R.R. Martin zu den Vorwürfen, die Serien würde ihre Zuschauer hinsichtlich Brutalität und Umgang mit Frauen abstumpfen, Stellung und rechtfertigt die dargestellten Vergewaltigungen gegenüber der "New York Times": "Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt in jedem Krieg der Geschichte gab, von den alten Sumerern bis zum heutigen Tag"

Es sei "falsch und unehrlich" Szenen der Gewalt auszulassen. Und tatsächlich verleihen insbesondere die harten Szenen bei "Game of Thrones" der Serien ihren einzigartigen Charakter. Und der zeigt sich derzeit zum Beispiel im Babynamen-Boom...

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