George Clooney spricht sich für faire Gehälter aus

George Clooney: Platzt die Hochzeit wegen Diktator?

05.05.2014 > 00:00

George Clooney (52) ist politisch stark engagiert, demonstriert selbst aktiv für Menschenrechte auf der ganzen Welt.

Nun verteidigt ausgerechnet seine Verlobte Amal Alamuddin (36) die ehemalige rechte Hand vom libyer Diktator Muammar al-Gaddafi (71) vor Gericht. Abdullah al-Senussi (64) wird vorgeworfen den so genannten Lockerbie Anschlag mit geplant zu haben, bei dem mehr als 1200 Häftlinge des Abu-Salim-Gefängnisses ums Leben kamen.

Wie passt das zu den Idealen von George Clooney, der zum Beispiel einen Großteil seiner Werbeeinnahmen von "Nespresso" für den Kampf gegen einen sudanesischen Diktator spendete? Der neue Mandant seiner Verlobten steht für alles wogegen Clooney kämpft.

Doch er wird gewusst haben worauf er sich bei Amal einlässt, wenn er sich erst vor Kurzem mit ihr verlobte und das, obwohl sie schon vor al-Senussi Mandanten mit einem höchst fragwürdigen Ruf hatte. Schon dem König von Bahrain Hamad bin Isa al-Khalifa stand sie in rechtlicher Hinsicht bei. Ihm wurden Folter und Unterdrückung vorgeworfen.

Darauf angesprochen, warum sie erneut einen mutmaßlichen Kriegsverbrecher vertritt, verweigerte sie jeden Kommentar.

Ihr Kollege John Jones rechtfertigt ihre Arbeit folgendermaßen: "Gerichte brauchen Verteidiger. Das Rechtssystem funktioniert nur, wenn beide Seiten ihre Anwälte haben."

Die Frage ist jedoch, ob George Clooney das in so einem extremen Fall genau so sieht. Sonst könnte Amals Arbeit noch vor der Hochzeit zu einem ernsten Problem zwischen Clooney und Alamuddin werden.

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