Gerard Butler: Der Entzug machte ihn stärker

Gerard Butler: Der Entzug machte ihn stärker

19.10.2012 > 00:00

Gerard Butler spricht erstmals über seine Tablettensucht - bereits im Februar ließ sich der Star deswegen behandeln. Der schottische Schauspieler hatte sich im Februar dieses Jahres für einige Wochen in die Betty Ford Klinik begeben, um dort seine Sucht nach verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln in den Griff zu bekommen. Nach einem Unfall während der Dreharbeiten zu seinem Film "Chasing Mavericks" hatte er begonnen, die Tabletten zu nehmen. Im Gespräch mit dem Männermagazin "Men's Journal" spricht Butler nun erstmals über diese Zeit und gesteht: "Ich nahm täglich eine geringe Dosis der Pillen. Es ging mir eher darum, den Schmerz mental in den Griff zu bekommen und mich auch ohne Tabletten nicht weiter davon beeinträchtigen zu lassen." Obwohl er diesen Schritt wagte, schwingt dennoch ein wenig Selbstzweifel mit, denn der Star vermutet: "Vielleicht hätte jemand, der stärker ist, deshalb nicht in eine Klinik gemusst...Wenn man das Wort Entzug hört, denkt man ja automatisch, die Person wäre in einem elenden Zustand." Er sei jedoch froh, dass er sich dazu entschlossen habe. "Ich habe eine Menge schlechter Entscheidungen in meinem Leben getroffen. Aber auch ein paar gute." Der Gerüchte über einen Rückfall in die Alkoholsucht, während er sich in der Klinik aufhielt, ärgerten den Star indes, der versichert: "Seit 15 Jahren habe ich keinen Drink mehr angerührt." © WENN

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