Giulia Siegel ist auf Wohnungssuche in München

Giulia Siegel treibt Maklerin in den Wahnsinn

11.06.2013 > 00:00

© RTL 2

In München eine Wohnung zu finden ist ja an sich schon ziemlich schwer - aber Giulia Siegel wird wohl noch länger suchen, als der Durchschnittsbürger das ohnehin schon muss. Falls sie überhaupt jemals ein Zuhause in der bayrischen Hauptstadt findet. Grund dafür sind ihre unrealistischen Vorstellungen, mit denen sie die engagierte Maklerin zur Verzweiflung trieb.

RTL2 hat nämlich eine neue Doku-Soap: "Promis suchen ein Zuhause". Und DJane Giulia Siegel ist wirklich schwer vermittelbar.

Für sich und ihre drei Kinder, die 18 und elf Jahre alt sind, möchte Giulia Siegel gerne eine Wohnung mit fünf Zimmern und drei Badezimmern. Schließlich brauchen die Familienmitglieder Privatsphäre beim Zähneputzen. Damit nicht genug, die Wohnung muss auf jeden Fall in der Nähe einer U-Bahn-Station sein, die Gegend darf aber nur vom Feinsten sein.

Maklerin Carola Gast hatte eigentlich keine Chance, aber sie gab ihr Bestes. Eine Villa war ihr nicht gut genug, eine Maisonette mit 180 Quadratmetern auch nicht. Die Argumente von Giulia Siegel: Die Straße ist hässlich. Es gibt keine Parkplätze. Außerdem hatte die Wohnung nur zwei Badezimmer - ein absolutes No-Go für die DJane. Die Maklerin blieb ruhig, obwohl Giulia Siegel kein gutes Haar an den Wohnungen ließ, die ihr gezeigt wurden.

Doch nicht nur mit Gezicke konnte Giulia Siegel dienen, sie zeigte auch ihr schönstes, schlechtestes Benehmen. Eine Wohnung war mit Echtholzboden ausgestattet. Maklerin Carola Gast ersuchte sie höflich, den Boden doch bitte zu schonen. Die Tochter von Ralph Siegel mag es aber nicht, wenn man ihr sagt, was sie zu tun oder zu lassen hat. Mit ihren Absatzschuhen sprang sie deshalb wie ein Gummiball auf und ab. Ein Benehmen, dass man von einem Kleinkind erwarten würde, nicht aber von einer 38-jährigen Frau.

Die Maklerin trotz aller Rückschläge nicht auf. Eine weite Wohnung hatte sie noch in petto, allerdings in der Nähe einer besonderen U-Bahn-Station: Dem Hauptbahnhof.

Klar, dass das Giulia Siegel nicht in den Kram passte: "Eine schlimmere Gegend in München wäre nur noch Hasenbergl", motzte sie. Hasenbergl galt lange Zeit als sozialer Brennpunkt, in dem einkommsschwache Familien wohnen.

Trotzdem gab sie sich einen Ruck und besichtigte die Wohnung auch von innen. Dieses Mal war der Kritikpunkt noch absurder. Das Badezimmer grenzte an das Wohnzimmer. "Das ist doch total bescheuert. Ich frage mich manchmal, was sich der Architekt dabei denkt. Das geht gar nicht", entrüstete sich die Blondine. Da konnte einem die Maklerin nur leid tun.

Fazit: Giulia Siegels Suche nach dem Traum- oder Luftschloss in München geht weiter. Ob sie sich dafür eine neue Maklerin suchen muss? Wir könnten es verstehen, wenn Carola Gast von Zicke Giulia Siegel die Nase voll hätte.

TAGS:
Lieblinge der Redaktion