Das GNTM-Finale musste abgebrochen werden

GNTM-Bombendrohung: So lief der Abend wirklich ab!

08.07.2015 > 00:00

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ProSieben hat sein Programm für die kommende TV-Saison in Hamburg vorgestellt InTouch Online war dabei.

Ein Thema war neben dem Abschied von Stefan Raab auch die Bombendrohung beim Finale von "Germany's next Topmodel" das war ein turbulenter Abend und vor allem ein Schock, den der Sender wohl nie vergessen wird.

Auf der Programmpräsentation hat ProSieben-Boss Wolfang Link erklärt, wie der Abend wirklich ablief. "Für uns war immer das wichtigste, dass in dieser Halle keine Panik ausbricht. Da waren sehr viele Kinder und Jugendliche im Publikum, wo man noch sensibler sein muss, wenn man so eine Halle räumt. Das war unser oberstes Gebot. Das hat wirklich super funktioniert", erklärt der Senderchef.

"Der Abend endete dann nur so... Wir haben die Halle geräumt, ich rief Heidi Klum an und fragte: ,Wo seid ihr denn?' Sie sagte daraufhin: ,Im Hotel'. Ich fragte: ,Ja, in welchem Hotel denn, Heidi?' Aus Sicherheitsgründen durften die Juroren nicht in ihr eigentliches Hotel fahren."

Und dann plauderte der Senderchef weiter: "Wir fuhren dann in irgendein 2-Sterne-Hotel, das glaube ich nicht einmal einen Namen hatte. Wir kamen rein und hinter der Rezeption saß ein älterer Chinese, der uns so ansah und dann nur Richtung Frühstücksraum zeigte. Wir machten eine Flügeltür auf und da saßen dann, wie so Gestrandete von der "Titanic", unsere Juroren in vollem Show-Ornat. Der Abend endete dann um 3 Uhr morgens mit Heidi Klum, Wolfgang Joop und Thomas Hayo in meinem Hotelzimmer. Wenn Sie mehr hören möchten, machen sie mich betrunken heute Abend; füllen sie mich ab, dann erzähl ich es Ihnen."

Wolfgang Link erklärt gegenüber InTouch Online, dass man die Sicherheitskonzepte überprüfen wird. "Es wird weiterhin Live-Shows geben, aber wir werden natürlich die Sicherheitskonzepte überprüfen. Aus so einem Abend wie beim GNTM-Finale lernt man auch daraus.", so der Senderchef.

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