Sie wollte sich nicht vorführen lassen

GNTM: Pari Roehi rechnet mit der Show ab

27.02.2015 > 00:00

© Facebook / Pari Roehi

Sie selbst weiß, dass ihre Lebensgeschichte eine gute Geschichte für die Macher von GNTM war. "Ich habe mein ganzes Leben lang nie so viel über meine Geschichte gesprochen wie bei GNTM", sagt Pari Roehi im Gespräch mit Bild. Doch das ist nicht das Problem, dass sie mit der Sendung hat.

Sie meint, sie sei nicht unter die Top-23 gekommen, weil man sie nicht beeinflussen und manipulieren könne. "Ich habe mich nicht bei den falschen Zickereien beteiligt und habe nie über andere Mädels gelästert", erklärt sie.

"Ich wurde von hinter den Kulissen interviewt und nach meiner Meinung über andere Mädels gefragt. Nachdem ich geantwortet hatte, nahm die das Mikrofon auf die Seite und sagte stark verärgert: ,Pari, du bist zu nett!' Und ließ mich stehen."

Sie wollte sich nicht lenken lassen, doch für die Show versuchte man sie angeblich häufiger dazu zu bringen, sich TV-tauglicher zu verhalten. Auf Krampf wollte man unterbringen, dass sie als Mann geboren wurde.

Durch Probleme mit ihrem Reispass kam vor den Kameras ihre Lebensgeschichte ans Tageslicht: "Während der Show kam der Produzent von GNTM zu mir und sagte, dass ich folgende Geschichte erzählen soll: ,Ich bin Transgender und ich erzähle euch das, weil ich in meinem Reisepass immer noch mein alter Name und mein altes Geschlecht steht. Ich habe Angst, kein Visa zu bekommen und möchte keinem Mädel einen Platz nach L.A. wegnehmen."'

Dabei, so erklärt Pari weiter, hätten alle am Set ohnehin darüber Bescheid gewusst. Kurz darauf kam dann doch die Entscheidung und Pari gehörte nicht zu den Mädchen, die weiterkamen. Sie selbst macht keine Anschuldigungen, dass es damit zu tun habe, dass sie als Mann geboren sei. Die Fans auf Facebook sehen das anders.

Viele glauben, die Jury sei intolerant und dass Transgender-Frauen nicht ins Showkonzept passen würden.

Heidi bezieht dazu allerdings schon in der Show klar Stellung: "Uns ist egal, welches Geschlecht unsere Mädchen haben."

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