Die Sendung propagiere ein ungesundes Körperbild. Das sagt ProSieben dazu

GNTM: Wer kann auch haarlos überzeugen?

23.04.2015 > 00:00

© Prosieben

Bei Germany's next Topmodel wird es ganz schön kahl! Im aktuellen Shooting müssen die Mädchen ihre Haare lassen. Glücklicherweise nicht wirklich, sondern nur einen Tag lang. Wobei diese Prozedur wohl um einiges länger dauert, als wenn die Haare einfach abrasiert worden wären. Ganze 4 Stunden sitzen die Kandidatinnen in der Maske und werden in haarlose Schaufensterpuppen verwandelt. Ganz schön gewöhnungsbedürftig für die ein oder andere!

Aber erst mit Glatze kommt das eigentliche Gesicht der Mädchen zur Geltung und es zeigt sich, wer auch ohne aufwendige Frisuren das Zeug zum Topmodel hat. Heidi bringt die Schwierigkeit des Shootings auf den Punkt: "Ohne Haare fühlen sich die Mädchen nicht mehr sexy und feminin." Und mit so einem Gefühl trotzdem sexy zu posieren ist eben genau die Kunst!

Jüli ist sich über genau diese große Herausforderung des Shootings bewusst: "Es wird halt nur aufs Gesicht geachtet und wenn ich dann irgendwas falsch mache, dann sieht das direkt doof aus." Und tatsächlich wird es alles andere als leicht für sie. Sie soll eine Meerjungfrau darstellen, die von einem Gabelstapler kopfüber hochgezogen wird. Dabei wird sie kräftig mit einem Wasserschlauch abgespritzt. "Jetzt muss man natürlich sehen, dass sie immer noch einen schönen Gesichtsausdruck macht und cool bleibt.", gibt Heidi zu bedenken. Leichter gesagt, als getan. Die Wassermassen, die Jüli ins Gesicht laufen, erschweren ihr das coole Posing. "Ich habe wirklich versucht mitzumachen, aber das Wasser war echt ein Problem!", zieht sie hinterher Bilanz. Heidi ist leider recht enttäuscht von Jülis Bemühungen.

Einen besseren Job macht Anuthida. Zuerst ist sie zwar skeptisch und gibt zu bedenken, dass sie selbst mit Zopf nicht gut aussieht. Wie soll es also erst mit Glatze werden? Doch als ihre Haare dann komplett weggezaubert sind, freundet sie sich allmählich mit dem ungewohnten Look an. "Also, ich fühle mich schon weniger attraktiv als sonst. Aber so schlimm ist es eigentlich gar nicht. Ich hab's mir schlimmer vorgestellt." Entsprechend selbstbewusst meistert sie das Shooting. Auch sie hängt kopfüber, allerdings wird ihr der Wasserstrahl erspart. Professionell meistert sie das Shooting und löst Begeisterung bei Heidi aus: "Sie ist ja mittlerweile auch so eine kleine Spitzenreiterin geworden!"

Ein Shooting, das also durchaus seine Tücken hat und viele Kandidatinnen überfordert. Wer diese Herausforderung meistert, kann hingegen wirklich von sich behaupten, Topmodel-Qualitäten zu haben!

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