GQ entschuldigt sich für Taylor Lautner-Frage

GQ entschuldigt sich für Taylor Lautner-Frage

20.10.2011 > 00:00

Die australische Ausgabe der Zeitschrift "GQ" ist ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, weil Taylor Lautner in einem "GQ"-Interview gefragt wurde, ob ihn zwei bekennende schwule Filmemacher angegraben haben. In dem Interview kam die Frage vor, ob der "Twilight"-Star bei einem Abendessen mit Regisseur Gus Van Sant und dem Drehbuchautor Dustin Lance Black in Los Angeles eindeutige Angebote bekam. Lautner antwortete: "Nein, definitiv nicht. Ich glaube, die wissen, dass ich hetero bin. Aber es sind großartige Kerle. Die sind echt lustig. Es ist ja auch nicht gerade ein Zufall, wenn ein Regisseur, ein Drehbuchautor und ein Schauspieler zusammen essen gehen." Oscar-Preisträger Black reagierte prompt in seinem Blog: "Abgesehen von dem klaren Angriff auf meine Person bin ich geschockt, dass 'GQ' seinen Autor so eine veraltete und stereotype Vorstellung verbreiten lässt, dass alle schwulen Männer von Natur aus sexhungrige Tiere sind. Würde man die gleiche Frage stellen, wenn Diablo Cody oder Kathryn Bigelow mit Mr. Lautner zu Abend gegessen hätten?" Die Chefredaktion von "GQ" hat sich inzwischen auf ihrer Facebook-Seite entschuldigt: "Wir haben die Kommentare zu unserem Interview mit Taylor Lautner vernommen und entschuldigen uns bei allen, die sich von diesem Artikel angegriffen fühlen. Es war nicht unsere Absicht irgend jemanden als sexhungriges Raubtier darzustellen. Was wir eigentlich ausdrücken wollten war, dass Taylor unwiderstehlich für jedermann ist - unabhängig von sexueller Ausrichtung oder Geschlecht. Deshalb wohl auch die Jubelrufe der Crew als er die oben-ohne-Szene in 'Twilight' gedreht hat oder Mark Wahlbergs Kommentar, der ihn für besser aussehend als Leonardo DiCaprio hält." © WENN

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