Hülya Özkan "Güle, Güle, Süperland": Ein bisschen vom türkischen Lebensgefühl

"Güle, Güle, Süperland" von Hülya Özkan: wie türkischer Honig!

30.05.2011 > 00:00

© Knaur TB

In ihrem Roman "Güle, Güle, Süperland" beschreibt Hülya Özkan den Besuch bei ihrer türkischen Verwandtschaft und nimmt ihre Leser mit auf eine Reise zwischen Vergangenheit, Religion und Moderne.

Dabei spürt man die Verbundenheit zu ihren Wurzeln, aber auch ihren Willen Neuem eine Chance zu geben und altbewährte Muster zu durchkreuzen. So sehr sie in der Türkei die alten Traditionen schätzt und die ganz besondere Lebensart, legt sie ebenso Wert auf deutsche Gründlichkeit.

Und manchmal wird es mit ihrer türkischen Familie auch sehr sentimental, wenn die Tante verbittert erklärt, Zeit ihres Lebens für die Familie gesorgt zu haben und nun auch einmal "Nein!" sagen möchte. Dieselbe Tante jedoch sorgt auch für humorvolle Augenblicke, wenn sie über ihre Schwester schimpft oder versucht ihren Sohn zu verkuppeln.

Fazit von "Güle, Güle, Süperland" von Hülya Özkan: So ein bisschen vom türkischen Lebensgefühl bekommt man beim Lesen einfach aufgedrückt, ganz liebevoll natürlich und wenn man sich nur etwas auf "Güle, Güle, Süperland" einlässt, ist es wie der berühmte türkische Honig. Süß, klebrig und vor allen Dingen: man kommt nicht mehr von los.

Hülya Özkan kam bereits als Kind mit ihren Eltern nach Deutschland. In München studierte sie später Politische Wissenschaften und Journalistik. Nach Abschluss ihres Studiums machte sie ein Volontariat beim ZDF. Seitdem arbeitet sie als Redakteurin und Moderatorin beim Fernsehen. Zurzeit moderiert sie ein Europa-Magazin im ZDF. Sie wohnt abwechselnd in Mainz und Istanbul.

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