Günther Klum steht im Mittelpunkt der Kritik

Günther Klum wird von Roger Willemsen als "Mädchenhändler" beschimpft

04.12.2014 > 00:00

© gettyimages

Roger Willemsen hat klare Standpunkte, die er regelmäßig rechtfertigt und verteidigt. Dass er dabei hin und wieder beleidigend wird, nimmt der Autor und ehemalige TV-Moderator billigend in Kauf. Seinen Auftritt beim "SWR UniTalk" nutzte Willemsen nun, um zu einem Rundumschlag gegen den Klum-Klan auszuholen.

Günther Klum, der Vater von Topmodel Heidi Klum und Manager der Modelagentur ONEeins, stand dabei im Mittelpunkt der harschen Kritik. "Bei dem wäre es besser, angesichts der Verträge, die er mit jungen Models macht, wenn er aus dieser Form des Mädchenhandels entfernt würde", ätzte Roger Willemsen gegen den 69-Jährigen.

Günther Klum nahm zu der heftigen Missbilligung bereits Stellung und äußerte sich unbeeindruckt: "Ich nehme diesen Herrn nicht so ernst mit dem, was er sagt, er spricht ja wohl bewusst nicht von Menschenhandel. Was die Mädchen bei GNTM und danach bei ONEeins geboten bekommen, können die meisten erst viele Jahre später erkennen." Dabei ist Willemsen längst nicht der Einzige, der die Arbeit von Heidis Vater kritisiert.

Larissa Marolt soll von dem Manager nach einem Streit sogar gestalkt worden sein und auch die aktuelle GNTM-Siegerin Stefanie Giesinger scheint in der umstrittenen Klum-Agentur nicht glücklich zu sein. Auch angesichts der gemeinen Vorwürfe von Günther Klum gegenüber seinem einstigen Schützling Lena Gercke wirkt die wiederkehrende Kritik an ihm durchaus gerechtfertigt. Bleibt nur die Frage, ob sich Roger Willemsen mit seinem "Mädchenhandel"-Vergleich nicht etwas übernommen hat...

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