Harald Glööckler ist unschuldig

Harald Glööckler: Jetzt wird es unschööön für die Bild!

29.07.2013 > 00:00

© Frank P. Wartenberg

Harald Glööckler (48) setzt sich zur Wehr.

Der Modeprinz ist stinksauer und das vollkommen zu Recht.

Die "Bild" hatte am 1. Juli 2013 getitelt, Harald Glööckler hätte mit Koks gedealt. Schwere Vorwürfe, die sich nun auch als haltlose Lüge herausgestellt haben. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen eingestellt, Harald Glööckler ist unschuldig.

Aber ungeschoren soll die Zeitung nicht davon kommen. Der Designer will um Gerechtigkeit kämpfen. In einer Pressemitteilung gab er nun unfassbare Details bekannt: "Meine Anwälte erhielten erstmals am 9. Juli Akteneinsicht zu dieser haltlosen Anschuldigung. Die Zeitung offensichtlich schon viel früher. Wie kann so etwas sein? Wer gibt solche Informationen und Behauptungen an die Redaktion weiter und was sind die Motive für ein derartiges Verhalten? Ich lasse mir auf jeden Fall so eine Ungerechtigkeit nicht gefallen und wehre mich dagegen bis aufs Äußerste und mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln!"

Durch den Artikel, der nur auf einen vagen Verdacht beruhte entstand für Harald Glööckler ein Schaden im sechsstelligen Bereich. Vom Imageschaden mal ganz zu schweigen.

Aber der Modeschöpfer hat den Rechtsanwalt Christian-Oliver Moser an seiner Seite und ist bereit, dem Axel Springer Verlag den Kampf anzusagen. Moser sagte: "Die einstweilige Verfügung war nur der erste Schritt. Wir werden anschließend Schadenersatz und Geldentschädigung in einer auch für die Axel Springer AG historischen Höhe fordern und notfalls auch gerichtlich geltend machen. Ich bin froh und dankbar, mit Herrn Glööckler einen Mandanten zu haben, der finanziell in der Lage und auch gewillt ist, ein derartiges Verfahren bis in die letzte Instanz zu führen."

Das könnte eine sehr ungemütliche Angelegenheit für den Verlag werden.

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