Ohne die Voruntersuchung vom Dschungelcamp hätte er wohl heute schon nicht mehr lächeln können

Harry Wijnvoord: "Das Dschungelcamp hat mir das Leben gerettet!"

04.11.2014 > 00:00

Das Dschungelcamp hat schon länger den Ruf als Auffanglager für ehemalige Promis, die all ihr Geld durchgebracht haben.

Dass es Harry Wijnvoord aber wirklich das Leben gerettet hat, war bislang nicht bekannt.

"Vor der Sendung musste jeder Kandidat an einer Vorsorge-Untersuchung teilnehmen. Dabei stellte sich heraus: Mein Blutdruck war 220 zu 150. Das war viel zu hoch! Auch meine Zuckerwerte lagen bei 400", gesteht der ehemalige "Der Preis ist heiß"-Moderator gegenüber Bild.

Es wurde festgestellt, dass Wijnvoord an Diabetes leidet. "Das gemeine an der Krankheit ist: Du merkst sie nicht! Wenn man Schmerzen spüren würde, würde man sich untersuchen lassen. Aber das geht hier nicht", erklärt er die Gefahr, der er ausgesetzt war.

Hinzu kommt noch, dass sein Vater an Diabetes gestorben ist. Für Wijnvoord damals ein Schock. "Das Dschungelcamp hat mir das Leben gerettet! Heute kommt mir das alles vor wie eine glückliche Fügung. Sonst hätte ich so weiter gelebt wie bisher und hätte nie bemerkt, dass ich diabeteskrank bin."

Nach der Untersuchung stellte sich Wijnvoord auf die Krankheit ein, lernte damit umzugehen und rettete sich damit selbst. Schnell verbesserten sich seine Werte und er nahm an der zweiten Staffel des Dschungelcamps teil.

Doch auch der Holländer muss zugeben, dass ihn das Camp auch finanziell wieder auf den grünen Zweig brachte.

"Für meinen Auftritt habe ich eine wahnsinnige Gage angeboten bekommen! Auch danach habe ich viele weitere Aufträge bekommen. Das war für mich damals notwendig. Ich hatte keine Show mehr", gesteht er.

Mit diesen Aussagen steht er im krassen Gegensatz zu Mola Adebisi, der kürzlich davon sprach, dass das Dschungelcamp ihn ruiniert hätte.

Obwohl er nach eigener Aussage eine regelrecht obszöne Summe für seinen Dschungelcamp-Auftritt bekam, beschwerte er sich über den erlittenen Image-Schaden. Dabei trug er selbst mit seinem Verhalten im Camp nicht unerheblich dazu bei.

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