Helen Mirren über Angst

Helen Mirren und die Angst

10.07.2013 > 00:00

© Vera Anderson / WireImage / Getty Images

Aha, sie tut immer nur so, als ob.

Helen Mirren hat ein Geständnis abgelegt. Scheinbar tut sie manchmal mutiger, als sie in Wirklichkeit ist. Das hilft ihr dabei, Entscheidungen zu treffen, die einiges an Mut erfordern.

Der "Yorkshire Post" Post gegenüber erzählte die Schauspielerin, wie sie seit Jahren einem guten Rat vertraut: "Gerade heute musste ich an mein erstes Gespräch mit meiner Schuldirektorin denken, als ich zehn Jahre alt war. Ich war so ängstlich, sie war eine Nonne. Ich hatte solche Angst vor ihr und sie gab mir den besten Ratschlag, den ich jemals bekommen habe. Sie sagte, "Das Schlimmste an der Angst ist die Angst selbst. Fürchten kann man nur die Furcht." Sie war tatsächlich sehr gutmütig und weise."

Dieser Rat hat sie beispielsweise dabei unterstützt, skandalöse Rollen wie im Erotik-Drama "Caligula" anzunehmen. Aber noch etwas hat sie sich gemerkt, wie sie sich erinnert: "Meine Angst ist meine Sache und geht niemanden etwas an. Außerdem ist es gut, wenn man vorgibt, dass man keine Angst hat. Das hat mir mal jemand geraten: Tue so, als wenn du keine Angst hast. Das ist ein toller Ratschlag."

Helen Mirren nimmt Herausforderungen gerne an, sie sieht sie als kostbare Aufgaben. Die Oscar-Gewinnerin stellt fest: "Man trifft in seiner Karriere Entscheidungen und manchmal gucken einen die Leute an und fragen, 'Warum spielst du denn diese Rolle?' Das ist ein Privileg, dass man einfach ins Blaue springen kann und etwas machen kann, das einen herausfordert. Man muss so etwas machen."

Es kann einen also durchaus im Leben weiterbringen, wenn man sich die Ratschläge von anderen zu Herzen nimmt.

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