Helen Mirren: Von Alfred Hitchcock gehasst

Helen Mirren: Von Alfred Hitchcock gehasst

21.11.2012 > 00:00

Helen Mirren spielt im Blockbuster "Hitchcock" die Frau des großen Regisseurs - an ihr eigenes Treffen mit Hitchcock denkt die Schauspielerin nur ungern zurück. Die "Die Queen"-Schauspielerin, die Alfred Hitchcocks Ehefrau "Alma Reville" im kommenden Biopic über den "Psycho"-Regisseur spielt, erinnert sich noch genau an die Begegnung mit dem Altmeister der Spannung. Doch Mirren ist nicht ganz glücklich darüber, wie es damals gelaufen ist, wie sie jetzt der "Huffington Post" verrät: "Als ich noch sehr jung war und gerade erst meine Karriere begonnen habe, wurde ich zu einem Vorsprechen geschickt, oder vielleicht nur ein Meeting, ich weiß nicht, ob er mich zu einem Vorsprechen eingeladen hätte", erinnert sich die 67-Jährige. "Ich war arrogant und ignorant und ich glaube zu der Zeit war er einfach nicht der richtige Regisseur für mich. Ich mochte Federico Fellini, Pier Paolo Pasolini, Robert Rossellini, diese Regisseure liebte ich", gesteht die Oscar-Preisträgerin. "Ich war einfach so jung und lächerlich voreingenommen. Ich mochte ihn nicht und er mochte mich auch nicht. Er hat mich auf jeden Fall nicht gecastet. Er hat mich nur einmal angeguckt und sagte, 'Oh gute Güte, die wird ein Albtraum'", erzählt Mirren lachend. Die Engländerin hat es glücklicherweise auch ohne Hitchcocks Hilfe in das Filmgeschäft geschafft und wird im Februar an der Seite von Anthony Hopkins, der den "Hitchcock" gibt, in dem biographischen Film zu sehen sein. © WENN

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