Helena Fürst begleitet eine mittellose Familie

Helena Fürst: Familie am Existenzminimum - trotz Arbeit

12.08.2013 > 00:00

© RTL

Nicht nur eine Käfer-Plage macht Helena Fürst heute das Leben schwer auch ein anderer Fall fordert die ganze Kraft der selbstbewussten Powerfrau.

Die Rede ist von Familie Scholz. Christin und Stefan leben mit ihrer 15 Monate alten Tochter Mia in einer kleinen Wohnung in Brandenburg. Auf den ersten Blick sieht man eine normale kleine Familie. Schaut man allerdings genauer in die Gesichter der jungen Eltern wird deutlich, dass die drei von großen Sorgen heimgesucht werden. Und was für welche! Scholzens leben am absoluten Existenzminimum, müssen jeden Penny fünfmal umdrehen und am besten noch halbieren. Dabei ist ihre Armut weder auf Faulheit noch Verschwendung zurückzuführen. Im Gegenteil: Familienvater Stefan arbeitet Vollzeit, ackert jeden Tag neun Stunden in einem Paketunternehmen und bekommt dabei gerade einmal 850 Euro netto im Monat! Viel zu wenig, um eine Familie zu ernähren. Seine Frau Christin kann leider nichts mit in die Lohntüte werfen: nach einem tragischen Todesfall in der Familie und einer Fehlgeburt befindet sich die 25jährige in Therapie. Die Familie ist dringend auf Unterstützung vom Staat angewiesen. Und genau da liegt das Problem: aufgrund einer fehlerhaften Berechnung zahlt das Jobcenter den jungen Eltern viel zu wenig. So wenig, dass nicht einmal die monatlichen Ausgaben gedeckt werden können. Das Produkt sind bereits jetzt hohe Schulden.

Wenn Kinder von sozialer Ungerechtigkeit betroffen sind, kennt Mutter und "Anwältin der Armen" Helena Nichts! Durch hartnäckige Verhandlungen mit dem Jobcenter konnte sie eine sofortige Auszahlung und eine Neuberechnung der Leistungen erreichen. Christin, Stefan und die kleine Mia können endlich wieder hoffnungsvoll in die Zukunft schauen!

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