Gegen sie wird scharf geschossen

Helene Fischer: Hass-Attacken gegen die Schlagerqueen

23.10.2014 > 00:00

© EMI Music Germany

Großer Erfolg geht meistens auch einher mit großem Gegenwind. Wer wirklich Erfolg haben will, muss eben auch mit Hatern leben. Das stellten schon Tokio Hotel jahrelang immer wieder aufs Neue fest.

Und auch Helene Fischer muss sich als derzeit erfolgreichste Nationale Sängerin dem Hass und Neid jeden Tag erwehren.

Da ist der Auftritt von Carolin Kebekus beim deutschen Comedypreis eher noch harmlos. "Helene Fischer ist der Teufel", sagt sie und schmettert eine Parodie von "Atemlos".

"Latex hängt am Arsch, wie aus dem Ei gepellt. Oho, Haha. Euch ist kotzübel, ich bin da, Bumm-Bumm-Schlager und hurra!"

Bis dahin eine Parodie, wie sie ganz normal ist bei polarisierenden Promis. Etwas schärfere Töne schlug sie dennoch an: "Die ganze Nationalelf geilt sich an ihrer Friseusen-Disco-Bums-Musik auf."

Das wird sicher nicht nur Helene verärgern, sondern auch Friseusinnen.

Auch wenn Helene Fischer von allen Seiten Kritik einstecken muss, gibt der Erfolg ihr auf der anderen Seite recht. Ihre Konzerte sind ausverkauft, ihr Album Farbenspiel schreibt Verkaufsrekorde und auch für Werbespots wird sie gerne genommen.

RICHTIGSTELLUNG:

Ursprünglich tauchte in dem Artikel noch ein Zitat von Michael Mittermeier auf, der sich laut Kölner Express über Helene Fischer wie folgt geäußert haben soll: "Ich kann diese Frau nicht mehr sehen, ohne im Strahl zu kotzen." Dieses Zitat hat sich als falsch herausgestellt, die Redaktion bittet diesen Fehler zu entschuldigen.

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