Helene Fischer: Üble Vorwürfe vom Deutschen Journalisten-Verband

28.05.2015 > 00:00

Helene Fischer ist nicht umsonst die erfolgreichste Schlagersängerin Deutschlands. Sie hat nämlich nicht nur eine umwerfende Stimme, sondern ist auch eine taffe Geschäftsfrau, die genau weiß, was sie will. Damit macht sich die 30-jährige nicht unbedingt bei allen beliebt. Mit ihren strengen Regelungen eckt sie zurzeit gewaltig beim Deutschen Journalisten-Verband an.

So gleichen die Akkreditierungsbestimmungen für ihre aktuelle Tournee nach Meinung des DJV geradezu "Knebelverträgen". Helene schreibt darin nämlich knallhart vor, dass Bildjournalisten keine Bilder an Dritte weitergeben dürfen, solange sie nicht von der Konzertagentur schriftlich abgesegnet wurden. In den Vorgaben heißt es außerdem: "Die Produktion darf nur in Medien verwendet werden, die ausschließlich der regionalen Berichterstattung Rechnung tragen und auch nur regional Verbreitung finden bei Internetveröffentlichungen nur in Regionalrubriken."

Für den DJV-Chef ist das ein klarer Verstoß gegen die allgemeine Pressefreiheit. Für ihn ist es völlig inakzeptabel, dass die Konzertagentur den Journalisten vorschreiben will, wo sie ihre Bilder zu veröffentlich haben. Mit diesen harten Bestimmungen könnte Helene nun riskieren, dass die Presse künftig davon absehen wird, von ihrer Tournee zu berichten. Und ob das so im Sinne der Blondine war, ist fraglich...

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