Auch nach der Haft wartet ein Vermögen auf ihn

Ian Watkins: Lost Prophets Sänger und Kinderschänder kommt als reicher Mann aus dem Gefängnis

15.01.2015 > 00:00

© GettyImages

Es waren schockierende Anschuldigungen, die die Fans der Rockband Lost Prophets kaum glauben konnten. Ausgerechnet Teenie-Idol und Rock n Roll Frauenschwarm Ian Watkins musste sich vor Gericht wegen der versuchten Vergewaltigung eines Babys und mehrfachen sexuellen Missbrauchs von Teenagern verantworten.

Obendrein wurden bei ihm rund 90 Bilder gefunden, die Kindesmissbrauch zeigen, 24 davon würden besonders schwere Fälle zeigen. Als sei das nicht schon widerlich genug fand man bei Watkins auch 24 Bilder von pornografischer Sodomie.

Er wurde dafür im November 2013 zu 29 Jahren Haft verurteilt. Doch wie der britische "Mirror" berichtet, braucht er sich um sein Leben nach dem Knast keine Sorgen zu machen. Auf den Kinderschänder wartet ein dickes Vermögen.

Seine ehemalige Band verkaufte die gemeinsame Firma "Goonies Touring Company Ltd" und konnte damit rund 900.000 Euro erwirtschaften. Diese Summe soll auf die fünf Bandmitglieder aufgeteilt werden. So kriegt auch Ian Watkins seinen Anteil von 190.000 Euro.

"Viele Menschen werden Abscheu empfinden, dass ihm solch ein sicheres und gutes Startkapital nach seiner Entlassung zur Verfügung steht, aber es ist sein Geld und wird an ihn ausgezahlt werden", erklärt eine Quelle.

Immerhin erhielt Watkins eine äußerst lange Haftstrafe, die sich auch nicht verkürzen lässt. Ein Antrag auf Verkürzung wurde vom Richter abgeschmettert und das Urteil damit begründet, dass die Taten "von schockierender Verdorbenheit" gewesen seien.

Die Summe für die verkaufte Firma und die sich weiter anhäufenden Tantiemen für die Lost Prophets Songs hinterlassen vor allem hinsichtlich der Steuern, die seine Haftstrafe finanzieren einen äußerst faden Beigeschmack. Ob ihm das Geld nun zusteht, oder nicht.

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