Ice-T: Der Enkel des Rappers soll seinen Mitbewohner erschossen haben

Ice-T verteidigt amerikanische Waffengesetzte

25.07.2012 > 00:00

Ice-T will seine Waffe nicht abgeben - keine Waffen zu tragen, würde Massaker wie das der vergangenen Woche auch nicht verhindern, beteuert er. Der Rapper hat sich jetzt zu dem Massaker in Colorado geäußert, bei dem vergangene Woche zwölf Menschen getötet wurden, als der 24-jährige James Holmes in einem Kinosaal auf die Besucher der "Batman"-Premiere das Feuer eröffnete. Die Waffengesetzte in Amerika, so Ice-T, hätten nichts damit zu tun, dass es immer wieder Amokläufe gebe, versichert er. "Ich werde meine Waffe abgeben, wenn jeder andere es auch tut. Macht das keinen Sinn? Ich meine, wenn es hier Waffen gäbe, würden Sie dann der einzige hier sein wollen, der keine hat", fragte er zu Gast in der Nachrichtensendung des britischen Senders "Channel 4". "In den USA sind Waffen legal. Sie sind ein Teil unserer Verfassung. Das Recht, Waffen zu tragen, ist die beste Möglichkeit, sich gegen Tyrannei zu verteidigen. Man benutzt sie nicht zum jagen. Sie sind dafür da, um sich gegen die Polizei zu schützen", verdeutlicht der Rapper seinen Standpunkt. Auf die Frage, ob er eine Verbindung zwischen den liberalen Waffengesetzten und Amokläufen wie dem der vergangenen Woche sehe, antwortet er schließlich: "Nein, nicht wirklich. Wenn jemand Menschen umbringen möchte, dann benötigt er dazu keine Pistole. Man kann sich Sprengstoff umschnallen, das machen sie ständig." Bei dem Amoklauf wurden zwölf Menschen getötet und 58 weitere verletzt. Seit dem Massaker sind in den USA einmal mehr die Forderungen nach verschärften Waffengesetzten laut geworden. © WENN

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