Independent Spirit Awards: Jennifer Lawrence beste Schauspielerin

Independent Spirit Awards: Jennifer Lawrence beste Schauspielerin

25.02.2013 > 00:00

Die Independent Spirit Awards haben bereits einen Tag vor den Oscars auch Filmproduktionen ausgezeichnet, die kein allzu großes Publikum hatten und bereits hier konnte Jennifer Lawrence als beste Schauspielerin abräumen. Die Awardshow bietet jährlich eine Alternative zu den Academy Awards und hebt sich vor allem durch ein lockeres Programm und familiäre Atmosphäre von den traditionell eleganten Oscars ab. So heißt es in einem Statement der Independent Spirit Awards: "Es werden Filme ausgezeichnet, die durch Künstler bestimmt werden und es werden die größten Ergebnisse aktueller alternativer Filmemacher geehrt." Dass sich der alternative Film auch bei den Oscars wohlfühlt, zeigen gleich mehrere Filme der ISAs, so wurden sowohl "Silver Linings", als auch der Überraschungshit "Beasts of the Southern Wild" mehrfach nominiert. Während sich Letzterer über einen Preis für die "Beste Kameraarbeit" freuen konnte, räumte "Silver Linings" ab. So wurde das komödiantische Drama für das "Beste Drehbuch", den "Besten Regisseur" und mit Jennifer Lawrence - die sich einen Tag später auch über einen Oscar freuen durfte - als "Beste Hauptdarstellerin" ausgezeichnet und erfreute sich außerdem am Preis als "Bester Film". Nur den "Besten Hauptdarsteller" konnte Bradley Cooper nicht einheimsen, da John Hawkes ihm diesen für seine Rolle in "The Sessions" wegschnappte. Auch Michael Hanekes Film "Amour" kann sich freuen, denn er erhielt den Preis als "Bester Internationaler Film" und setzte sich damit unter anderem gegen "Der Geschmack von Rost und Knochen" durch. Und auch wenn er bei den diesjährigen Oscars nicht nominiert wurde, nimmt Matthew McConaughey zumindest einen Independent Spirit Award als "Beste männliche Nebenrolle" im Stripperfilm "Magic Mike" mit nach hause. Als "Beste weibliche Nebenrolle" darf sich Helen Hunt für ihre Rolle in "The Sessions" freuen und den Sonderpreis "John Cassavetes Award for Under 500.000 $", der an Filme mit einem sehr niedrigen Budget verliehen wird, ging an "Middle of Nowhere". © WENN

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