Seth Rogen und James Franco spielen die Hauptrollen in "The Interview"

The Interview: Film wird doch gezeigt

22.12.2014 > 00:00

© GettyImages

Sony Pictures hat es sich anders überlegt. Das Studio möchte "The Interview" doch zeigen und sich nicht von Nordkorea erpressen lassen.

Der Film hatte schon für viel Wirbel gesorgt. Denn in der Komödie geht es um ein geplantes Attentat auf Kim Jong Un. Nordkorea fand die Satire mit James Franco und Seth Rogan alles andere als lustig und kündigte an: "Falls die US-Behörden die Vorführung des Films dulden oder fördern, werden sie damit zu einer strikten und gnadenlosen Gegenmaßnahme einladen."

Eine Hacker-Gruppe hat außerdem Terror-Anschläge vorausgesagt, sollte der Film in die Kinos kommen. Daraufhin beschloss Sony Pictures, "The Interview" nicht zu veröffentlichen, um keine Menschenleben zu gefährden.

Inzwischen hat sich sogar Barack Obama dazu geäußert: "Wir können nicht in einer Gesellschaft leben, in der irgendein Diktator irgendwo anfängt, in den USA Zensur auszuüben."

Ein Anwalt des Filmstudios hat sich nun gegenüber dem Sender NBC zu Wort gemeldet und erklärt, dass der Film doch nicht für immer im Archiv verschwindet, ohne je von einem Zuschauer gesehen worden zu sein: "Sony hat darum gekämpft, diesen Film zu verbreiten, und er wird verbreitet werden. Wie das passieren wird, wissen wir noch nicht, aber er wird verbreitet werden", so David Boies.

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