Bei "Undercover Boss" sind die Chefs großzügig. Allerdings nur bei einigen Mitarbeitern...

Ist Undercover Boss unfair?

13.05.2013 > 00:00

© RTL

Bei "Undercover Boss" wechseln mächtige Unternehmens-Chefs für einige Tage die Rolle. Sie werden vom Boss zum angeblichen Praktikanten, um mit ihren Mitarbeitern besser in Kontakt treten zu können und Probleme erkennen. Üblicherweise sind die "Undercover Bosse" am Ende ihres Experiments überaus begeistert von ihrem motivierten und talentierten Personal. Beim Outing als Unternehmens-Chef überschlagen sich die Manager mit Lob und Anerkennung und meist gibt es für die ein, zwei Angestellten am Ende auch eine fette Belohnung. Doch ist das überhaupt fair?

Ein Bäcker berichtet stolz, dass sein Chef Jaap Schalken ein Spar-Konto für seinen Sohn eingerichtet hat, einer weiteren Angestellten überreichte er einen wertvollen Shopping-Gutschein und Hähnchen-Grillmeister Jan bekommt von seinem "Undercover Boss" eine Reise nach Holland geschenkt, was zum großen Familientreffen führte.

Sicher sind das alles nette Gesten und es sei den Mitarbeitern auch absolut gegönnt! Doch ist es nicht unfair, eine Hand voll Mitarbeiter eines Unternehmens aussuchen und diese besonders zu belohnen, während der ganze Rest leer ausgeht? Zu Pit-Stop, Kamps und Co. gehören schließlich etliche Mitarbeiter, die jeden Tag ausgezeichnete Arbeit leisten, anders würden solche Unternehmen nicht funktionieren! Am Ende entscheidet wohl das Glück darüber, ob der "Undercover Boss" einen Angestellten besonders belohnt oder eben nicht...

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