Jackson: Arzt-Anwalt reagiert auf "Totschlag"-Berichte

Jackson: Arzt-Anwalt reagiert auf "Totschlag"-Berichte

25.08.2009 > 00:00

Ein Anwalt für Michael Jacksons Arzt Dr. Conrad Murray hat auf Berichte reagiert, dass die Gerichtsmedizin von Los Angeles den Tod des Sängers als Todschlag werten wird - viele der "Fakten" seien lediglich "Theorie der Polizei". Gestern wurde ein Gerichtsdokument im texanischen Houston entsiegelt, wo im vergangenen Monat ein Lager, das Murray gehört, von der Polizei durchsucht wurde. Das Dokument gibt an, dass tödliche Werte des starken Narkosemittels Propofol in Jacksons Blutkreislauf zum Zeitpunkt seines Todes gefunden wurden. Dr. Murray soll Polizisten gesagt haben, dass er Jackson vor seinem Tod sechs Wochen lang gegen Schlaflosigkeit behandelte, ihm jeden Abend 50 Milligramm Propofol gab. Berichten zufolge versuchte der Arzt auch, den King Of Pop von dem Medikament wegzubringen, indem er die Dosierung auf 25 Milligramm senkte und es mit anderen Beruhigungsmitteln kombinierte. Dr. Murrays Anwalt sagt jedoch, dass wesentliche Teile des Dokuments inkorrekt sind - darunter Behauptungen, der Arzt habe den Sänger am 25. Juni - dem Abend, an dem Jackson starb - allein gelassen, während er Telefonanrufe tätigte. Anwalt Edward Chernoff in einem Statement: "Vieles von dem, was in dem Durchsuchungsbefehl-Dokument war, ist faktisch. Allerdings ist vieles leider Theorie der Polizei. Die von der Polizei berichtete Zeitleiste wurde nicht durch Gespräche mit Dr. Murray erlangt, wie es von dem Dokument angedeutet wurde. Dr. Murray hat den Ermittlern niemals gesagt, dass er Michael Jackson um 11 Uhr nicht atmend fand. Er sagte auch nie, dass er nur zehn Minuten wartete, bevor er ging, um einige Telefonanrufe zu tätigen. Genau genommen, Dr. Murray sagte nie, dass er Michael Jacksons Zimmer überhaupt verließ, um Telefonanrufe zu tätigen... Wir werden keinen Kommentar zu der 'anonymen' Polizei-Quelle abgeben, die behautet, dass Michael Jacksons Tod als Todschlag gewertet werden wird. Die meisten der Berichte von 'anonymen' Quellen wurden widerlegt. Wir werden uns gern mit dem Bericht des Gerichtsmediziners befassen, wenn er offiziell veröffentlicht wird." © WENN

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