Jake Gyllenhaal machte mit Taser Bekanntschaft

Jake Gyllenhaal machte mit Taser Bekanntschaft

22.11.2012 > 00:00

Jake Gyllenhaal begleitete für seinen aktuellen Film "End of Watch" über mehrere Wochen eine Polizeistreife - dabei ließ er sich auch zu Recherchezwecken tasern. Der "Source Code"-Schauspieler bereitete sich gründlich für seine Rolle in dem Polizeifilm "End of Watch" vor, indem er ein paar Polizisten auf ihrer Streife begleitete. Wie er der Filmseite "Shortlist" jetzt verrät, gab es dort mehr als nur Kaffeepausen und Donuts: "Die Gewalt, die ich da gesehen habe, war beunruhigend und hat auf jeden Fall mein Leben verändert. Es gibt so viele Vorurteile über Ghettos in Filmen, aber man sieht niemals, was dort wirklich vor sich geht", überlegt Gyllenhaal. "Polizisten und Gangmitglieder haben auch Familien." Besonders das Vertrauen, das der Hollywood-Star gegenüber den Polizisten aufbaute, hat den 31-Jährigen schwer beeindruckt: "Das Vertrauen kam schneller als gedacht. Die meisten verbindenden Momente hatten wir vor allem zwischen den Notrufen, wenn wir uns einfach bei einem Kaffee unterhalten haben. Und ich schätze, dass es auch verbunden hat, Zeuge von schrecklichen Mordfällen zu sein", fügt Gyllenhaal hinzu und spricht dabei einige Fälle an, bei denen er auch Mordopfer zu Gesicht bekam. Auf eine Erfahrung hätte der "Brokeback Mountain"-Star laut eigenen Angaben jedoch verzichten können, denn als ein Polizist ihn fragte, ob er sich gerne einmal tasern lassen würde, willigte der Schauspieler spontan ein: "Ich wurde gefragt, ob ich einmal erleben möchte, wie es sich anfühlt und ich meinte, 'Ja, warum nicht.' Sie haben dann die Drähte an meine Brust und mein Bein gelegt und der Strom lief durch mich durch. Es hat nur fünf Sekunden gedauert, aber es war erschütternd." "End of Watch" wird am 20. Dezember im deutschen Kino anlaufen. © WENN

TAGS:
Lieblinge der Redaktion