James Francos Film wird kein Kinohit

James Franco: Zu anspruchsvoll für’s Kino

29.09.2013 > 00:00

© Getty Images

Er ist ein richtiges Chamäleon. James Franco ist wohl DER Tausendsasser Hollywoods: er schauspielert, malt, schreibt, unterrichtet, führt Regie und, und, und. Dabei scheinen die Ansprüche des 35jährigen bei allen seinen Projekten stets besonders hoch.

Offensichtlich zu hoch. Zumindest für die breite Bevölkerung. Sein neuestes Werk ist der Independent-Film "As I Lay Dying" (Als ich im Sterben lag) eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von William Faulkner. Einer Geschichte über den Leichenzug einer armen Farmersfrau aus den 1930er Jahren. Was schon ziemlich bizarr klingt, ist offenbar tatsächlich ungeeignet für Kinofans. Zumindest aus der Sicht der zuständigen Produktionsfirma. Die cancelte nämlich den für letzte Woche geplanten US-Kinostart des Streifens und verbannte den Film damit gänzlich von der großen Leinwand. Stattdessen wird James' Werk sein Debüt auf iTunes feiern und anschließend direkt auf DVD erscheinen, das weiß der Hollywood Reporter. Grund für diesen drastischen Schritt: der Film sei zu "künstlerisch" und schwer an ein großes Publikum zu verkaufen.

So, so. Nicht nur für den ambitionierten Franco mit Sicherheit eine Enttäuschung irgendwie ist das doch auch ein kleiner Seitenhieb für Kinoliebhaber...

TAGS:
Lieblinge der Redaktion