Sohn Janik besuchte Jenke in Holland im Coffee-Shop.

Jenke-Experiment: So empfand sein Sohn das Dauer-Kiffen

18.03.2014 > 00:00

© RTL

Jenke von Wilmsdorff kiffte sich eine Woche lang zu. Vier Joints am Tag rauchte er, zog für dieses "Jenke-Experiment" nach Holland. Dort saß er im Coffee-Shop rum und ließ sich von den "echten" Kiffern instruieren.

Mit dabei war auch sein Sohn Janik (20), neben dem Jenke von Wilmsdorff munter einen durchzieht. "Hattest du da gar keine Skrupel?", fragte ihn Birgit Schrowange danach in Extra.

"Das war die beste Prävention, die ich leisten konnte", ist Jenke von Wilmsdorff überzeugt. "Das hat ihn so geschockt, dass er seine Meinung über Cannabis, wenn er denn eine positive hatte, definitiv geändert hat."

Das bestätigte auch Janik selbst, der meinte, er habe jetzt gar keine Lust mehr, Gras zu rauchen, nachdem er sehe, wie sein Vater "abkackt". "Das war Horror. Er ist normalerweise so ein Mensch, der ist immer gut gelaunt, will was vom Tag erleben, macht Sport. Das hat ihn so runter gezogen, er war so gedämpft, saß nur in der Ecke, ihm war eigentlich alles egal", so Janik.

Er hat selbst auch schon seine Erfahrungen mit Marihuana gesammelt: "Ich habs mal ausprobiert, aber es war nicht mein Ding und das hat das nur noch bestätigt."

Tatsächlich hing der RTL-Reporter beim "Jenke-Experiment" nur noch herum. Er lag auf der Couch oder saß irgendwo, sogar dem Kameramann wurde bald langweilig. Dennoch schaffte er es nicht, Jenke von Wilmsdorff dazu zu motivieren, etwas zu unternehmen. Nur auf einen einzigen Spaziergang ließ er sich ein, bei dem klar wurde, dass sich die Wahrnehmung von Jenke verändert hatte. Er spürte kleinste Rillen im Boden und meinte, ein schiefes Haus zu sehen.

Janik hielt es nicht lange bei seinem zugekifften Vater aus und fuhr bald wieder nach Hause - und war sich sicher: In so einem Zustand möchte er nie sein!

War das Dauer-Kiffen ein mutiges Experiment? Vielleicht, und für Janik war es auch schmerzhaft: "Der eigene Vater, die Autoritätsperson! Zugedröhnt in der Ecke!"

In einem stimmen Vater und Sohn auf jeden Fall überein: "Wir sind froh, dass es vorbei ist!" Auch, wenn die Woche voller Gras Jenke von Wilmsdorff zumindest körperlich nicht geschadet hat, wie ein Arzt feststellte.

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