"American Hustle"-Regisseur David O. Russell behauptet, dass Jennifer Lawrence für die "Hunger Games"-Reihe ausgebeutet wird.

Jennifer Lawrence: Hunger Games Filme sind wie Skalverei

14.01.2014 > 00:00

© Getty Images

Diese Aussage wird den Machern der "Hunger Games"-Filme bestimmt nicht sonderlich gut gefallen...

Regisseur David O. Russell, der mit Jennifer Lawrence (23) für "American Hustle" und "Silver Linings" zusammengearbeitet hat, lässt kein gutes Haar an den Filmen, die Jennifer Lawrence endgültig zum Durchbruch verhalfen.

Der preisgekrönte Filmemacher sagte am Rande der Australian Academy AACTA Awards, dass die 23-Jährige ausgebeutet werde und die Filmreihe eine moderne Form der Sklaverei darstelle.

"Ich werde ihnen sagen, was mit dem Mädchen ist - lassen sie uns über "12 years a slavery" [eine Anspielung auf den Film "12 Years a Slave] sprechen, denn das ist es, was diese Filmreihe ist. Und ich werde so viel Ärger bekommen, weil ich das gesagt habe", so der Regisseur.

Er warnte Jennifer Lawrence, die unter seiner Regie den Oscar für "Silver Linings" gewann, davor einen Burnout zu erleiden, da sie in nur fünf Jahren die beeindruckende Anzahl von 16 Filmen drehte.

Einen Rat für die Macher der "Hunger Games"-Filme hatte David O. Russell auch: "Ich persönlich denke, dass sie ihr ein bisschen mehr Raum zum Atmen geben sollten, weil sie das Geld ja quasi drucken. Aber zum Glück ist sie eine sehr lebendige Person", sagte der Regisseur.

Im Moment werden der dritte und vierte Film der Reihe gedreht. Die Dreharbeiten für die vorangegangenen zwei Filme waren derart anstrengend, dass Jennifer Lawrence vor fast genau einem Jahr an einer Lungenentzündung erkrankte.

Die Dreharbeiten zu "American Hustle" habe sie laut David O. Russell im Gegensatz dazu fast als "Urlaub" erlebt.

Für "Hunger Games" erhielt Jennifer Lawrence gerade einmal 500.000 Dollar Gage. Eine geringe Entlohnung betrachtet man die Einnahmen in Höhe von 680 Millionen Dollar.

Für "Catching Fire" konnte sie ihre Gage auf ansehnliche 10 Millionen Dollar erhöhen.

Laut Vertrag soll diese Gage auch für den dritten und vierten Teil gelten - außer sie würde einen Oscar gewinnen, dann müsste neu verhandelt werden.

Im Interesse von Jennifer Lawrence ist zu hoffen, dass diese Klausel vor ihrem Oscar-Gewinn im vergangenen Februar ausgehandelt wurde...

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